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ACHTUNG Tierquäler in Köln-Weiler, GenerationsparkIch bekam gestern einen Baby Igel in Pflege, der mit Blut im Mäulchen ...
09/09/2021

ACHTUNG Tierquäler in Köln-Weiler, Generationspark

Ich bekam gestern einen Baby Igel in Pflege, der mit Blut im Mäulchen kurze Zeit später bei mir verstorben ist. Ich vermutete zunächst Rattengift, er kann jedoch auch an inneren Verletzungen aufgrund stumpfer Gewalt gestorben sein. Die Igelmutter wurde mit vielen Stichen einen Tag vorher tot aufgefunden. Eben bekam ich die Meldung, dass ein weiteres Igelkind tot aufgefunden wurde, das mit einem Stein erschlagen wurde, der noch blutverschmiert in der Nähe lag.

Tatort ist in Köln Weiler, Generationspark.

Bitte haltet die Augen offen, solltet ihr Euch in diesem Park aufhalten. Bitte teilt diesen Post großflächig.

Es wird offensichtlich Anzeige erstattet von einem Anwohner, der das mitbekommen hat. Das muss ich noch nachhalten und weiß noch nichts genaues, lg

Der Fluch der Schnecken und RegenwürmerIgel sind Insektenfresser. Ihr Darm ist entsprechend sehr kurz und wenig gewunden...
23/08/2021

Der Fluch der Schnecken und Regenwürmer

Igel sind Insektenfresser. Ihr Darm ist entsprechend sehr kurz und wenig gewunden. Denn Insekten sind eine fast „reine Proteinnahrung“ und Proteine müssen nicht aufwendig verdaut werden. Sie sind praktisch direkt verfügbar im Darm und können selbst bei sehr schneller Passage des Nahrungsbreies durch den kurzen Darm gut resorbiert (aufgenommen) werden.

Umgekehrt bedeutet diese Anatomie mit schneller Darmpassage aber auch: Alles, was schwieriger aufzuschließen und zu verdauen ist, kann der Igel im Darm gar nicht aufnehmen. Insbesondere pflanzliche Kost ist sehr schwierig für den Darm verfügbar zu machen (Kühe haben dafür ja sogar einen Extra-Magen und das Wiederkäuen „erfunden“). Igel können mit ihren nicht-mahlenden Zähnen und dem kurzen Darm somit gar keine Nährstoffe aus pflanzlicher Nahrung gewinnen. Sie verhungern mit Vogelfutter im Bauch...

Soviel zur Grundregel. Allerdings:
Wie fast überall in de Natur gönnt sich auch der Igel „Ausnahmen“. So gehen Igel durchaus auch auf die Jagd und fressen sich gern mal durch ein Mäuse- bzw. Rattennest oder erbeuten unvorsichtige Vögel, z.B. am Boden hockende Nestlinge sowie kleinere Reptilien oder Amphibien. Und in den Zeiten, wo der Hunger groß, der Insektenteller aber noch nicht gut gedeckt ist, werden auch Schnecken und Regenwürmer verspeist.

In Zeiten, in denen es noch viele Käfer gab, bestand Untersuchungen zufolge rund 80% der Mageninhalte deutscher Igel aus Insekten. Schnecken und Regenwürmer machten nur rund 5 bzw. 8% aus. Das waren noch Zeiten!

In diesem Jahr sehen wir in den Päppelstationen ständig Jungtiere um die 200g, die in einem nie gekannten Ausmaß und Tempo unter den Händen wegsterben, weil sie offenbar von Anfang an niemals Insekten gefunden haben, sondern sich ausschließlich von Schnecken und Regenwürmern ernähren mussten.

Und genau daran — am Fressen von Schnecken und Regenwürmern — sterben sie auch.

Warum sind Schnecken und Regenwürmer so tödlich für Igel — für Jungtiere sogar noch insbesondere?

Die Antwort lautet: Weil sie haufenweise Parasiten enthalten, die die Igel umbringen:

— Schnecken enthalten die infektiösen Larven von Lungenwürmern und dem brandgefährlichen Darmsaugwurm.

— Regenwürmer infizieren Igel mit mehreren Arten von Haarwürmern, die im Igel dann Lunge und Darm besetzen.

Parasiten sind nicht per se eine Katastrophe für ein Wildtier, im Gegenteil: Ein gesundes, gut ernährtes Wildtier hat ein starkes Immunsystem und lebt mit „seinen“ Parasiten ganz gut. Schließlich hat ein Parasit auch nichts davon, wenn sein Wirt stirbt und so hat die Natur beide Seiten i.d.R. dahingehend entwickelt, dass der Wirt einen gewissen Parasitenbefall gut tolerieren kann.

Aber wenn Igel dermaßen unterernährt und fehlernährt sind, wie es in den letzten Jahren der Fall der ist — in der Natur fehlen 75% der früher vorhandenen Insektenmasse! —, dann kippt das Verhältnis:

— Die Igel sind abgemagert und ausgezehrt und ihr Immunsystem dadurch geschwächt.

— Sie fressen fast nur noch Schnecken und Würmer, weil sie nichts anderes mehr finden.

— Statt mit jedem 12. Bissen, nehmen sie somit mit JEDEM einzelnen Bissen Nahrung mehr und mehr Parsiten auf.

— Zudem fehlen ihnen durch die Fehlernährung wichtige Nährstoffe und Ballaststoffe in der Nahrung.

— Die Darmparasiten „klauen“ dann auch noch Nährstoffe, denn ein gestörter Darm ist nicht in der Lage, vernünftig aus dem Futterbrei zu resorbieren (aufzunehmen).

— Dies führt zu noch mehr Ausmergelung und zerstört das Immunsystem weiter.

— Und zu all dem kommt mit dem Darmsaugwurm auch noch ein „neuer“ Parasit hinzu, bei dem die gegenseitige Anpassung noch nicht stattgefunden hat und der sich darum auch noch hochgradig tödlich auswirkt. Bei geschwächten Tieren sowieso, aber oft sogar auch bei starken Tieren.

FAZIT

Um unsere Igel zu schützen in einer Zeit, in der sie nicht ausreichend Insekten (Käfer, Engerlinge, Raupen etc.) finden, gibt es nur zwei Hebel, die wir BEIDE gleichzeitig bedienen müssen:

1.) — unsere Gartenbewohner vor dem übermäßigen Verzehr von Schnecken und Regenwürmern bewahren, indem wir Futter anbieten. Nur durch Zufütterung werden wir Unterernährung verhindern und damit die Aufnahme von Parasiten auf ein tolerierbares Maß vermindern können.

2.) — gegen das Insektensterben angehen. Dabei geht es NICHT um die Honigbiene. Die braucht als umhütetes Nutztier lediglich Pollen und sonst nicht viel.
Schmetterlinge aber kommen nicht mit Nektar aus — sie brauchen noch viel dringender HEIMISCHE Pflanzen, von deren Blättern sich ihre Raupen auch ernähren können (Hinweis: Vom „Schmetterlingsflieder“ kann keine einzige Raupe fressen!) und Käfer benötigen Unterholz, Totholz (Stammabschnitte, Reisighaufen, zerfallendes Laub, Kompost...) für ihre Kinderstuben und ebenfalls heimische Pflanzen, die ihnen und ihrer Brut als Nahrung dienen können.

In diesem Sinne: Bitte füttert die Igel — aber NIEMALS mit Schnecken oder Regenwürmern! Und schafft Holz in Eure Gärten, pflanzt heimische Büsche und toleriert heimische „Un“-Kräuter. Viele Insekten sind auf sie als Nahrung und Kinderstube zwingend angewiesen!

Danke!

(Foto: Stefan Keller via Pixabay)

Der Fluch der Schnecken und Regenwürmer

Igel sind Insektenfresser. Ihr Darm ist entsprechend sehr kurz und wenig gewunden. Denn Insekten sind eine fast „reine Proteinnahrung“ und Proteine müssen nicht aufwendig verdaut werden. Sie sind praktisch direkt verfügbar im Darm und können selbst bei sehr schneller Passage des Nahrungsbreies durch den kurzen Darm gut resorbiert (aufgenommen) werden.

Umgekehrt bedeutet diese Anatomie mit schneller Darmpassage aber auch: Alles, was schwieriger aufzuschließen und zu verdauen ist, kann der Igel im Darm gar nicht aufnehmen. Insbesondere pflanzliche Kost ist sehr schwierig für den Darm verfügbar zu machen (Kühe haben dafür ja sogar einen Extra-Magen und das Wiederkäuen „erfunden“). Igel können mit ihren nicht-mahlenden Zähnen und dem kurzen Darm somit gar keine Nährstoffe aus pflanzlicher Nahrung gewinnen. Sie verhungern mit Vogelfutter im Bauch...

Soviel zur Grundregel. Allerdings:
Wie fast überall in de Natur gönnt sich auch der Igel „Ausnahmen“. So gehen Igel durchaus auch auf die Jagd und fressen sich gern mal durch ein Mäuse- bzw. Rattennest oder erbeuten unvorsichtige Vögel, z.B. am Boden hockende Nestlinge sowie kleinere Reptilien oder Amphibien. Und in den Zeiten, wo der Hunger groß, der Insektenteller aber noch nicht gut gedeckt ist, werden auch Schnecken und Regenwürmer verspeist.

In Zeiten, in denen es noch viele Käfer gab, bestand Untersuchungen zufolge rund 80% der Mageninhalte deutscher Igel aus Insekten. Schnecken und Regenwürmer machten nur rund 5 bzw. 8% aus. Das waren noch Zeiten!

In diesem Jahr sehen wir in den Päppelstationen ständig Jungtiere um die 200g, die in einem nie gekannten Ausmaß und Tempo unter den Händen wegsterben, weil sie offenbar von Anfang an niemals Insekten gefunden haben, sondern sich ausschließlich von Schnecken und Regenwürmern ernähren mussten.

Und genau daran — am Fressen von Schnecken und Regenwürmern — sterben sie auch.

Warum sind Schnecken und Regenwürmer so tödlich für Igel — für Jungtiere sogar noch insbesondere?

Die Antwort lautet: Weil sie haufenweise Parasiten enthalten, die die Igel umbringen:

— Schnecken enthalten die infektiösen Larven von Lungenwürmern und dem brandgefährlichen Darmsaugwurm.

— Regenwürmer infizieren Igel mit mehreren Arten von Haarwürmern, die im Igel dann Lunge und Darm besetzen.

Parasiten sind nicht per se eine Katastrophe für ein Wildtier, im Gegenteil: Ein gesundes, gut ernährtes Wildtier hat ein starkes Immunsystem und lebt mit „seinen“ Parasiten ganz gut. Schließlich hat ein Parasit auch nichts davon, wenn sein Wirt stirbt und so hat die Natur beide Seiten i.d.R. dahingehend entwickelt, dass der Wirt einen gewissen Parasitenbefall gut tolerieren kann.

Aber wenn Igel dermaßen unterernährt und fehlernährt sind, wie es in den letzten Jahren der Fall der ist — in der Natur fehlen 75% der früher vorhandenen Insektenmasse! —, dann kippt das Verhältnis:

— Die Igel sind abgemagert und ausgezehrt und ihr Immunsystem dadurch geschwächt.

— Sie fressen fast nur noch Schnecken und Würmer, weil sie nichts anderes mehr finden.

— Statt mit jedem 12. Bissen, nehmen sie somit mit JEDEM einzelnen Bissen Nahrung mehr und mehr Parsiten auf.

— Zudem fehlen ihnen durch die Fehlernährung wichtige Nährstoffe und Ballaststoffe in der Nahrung.

— Die Darmparasiten „klauen“ dann auch noch Nährstoffe, denn ein gestörter Darm ist nicht in der Lage, vernünftig aus dem Futterbrei zu resorbieren (aufzunehmen).

— Dies führt zu noch mehr Ausmergelung und zerstört das Immunsystem weiter.

— Und zu all dem kommt mit dem Darmsaugwurm auch noch ein „neuer“ Parasit hinzu, bei dem die gegenseitige Anpassung noch nicht stattgefunden hat und der sich darum auch noch hochgradig tödlich auswirkt. Bei geschwächten Tieren sowieso, aber oft sogar auch bei starken Tieren.

FAZIT

Um unsere Igel zu schützen in einer Zeit, in der sie nicht ausreichend Insekten (Käfer, Engerlinge, Raupen etc.) finden, gibt es nur zwei Hebel, die wir BEIDE gleichzeitig bedienen müssen:

1.) — unsere Gartenbewohner vor dem übermäßigen Verzehr von Schnecken und Regenwürmern bewahren, indem wir Futter anbieten. Nur durch Zufütterung werden wir Unterernährung verhindern und damit die Aufnahme von Parasiten auf ein tolerierbares Maß vermindern können.

2.) — gegen das Insektensterben angehen. Dabei geht es NICHT um die Honigbiene. Die braucht als umhütetes Nutztier lediglich Pollen und sonst nicht viel.
Schmetterlinge aber kommen nicht mit Nektar aus — sie brauchen noch viel dringender HEIMISCHE Pflanzen, von deren Blättern sich ihre Raupen auch ernähren können (Hinweis: Vom „Schmetterlingsflieder“ kann keine einzige Raupe fressen!) und Käfer benötigen Unterholz, Totholz (Stammabschnitte, Reisighaufen, zerfallendes Laub, Kompost...) für ihre Kinderstuben und ebenfalls heimische Pflanzen, die ihnen und ihrer Brut als Nahrung dienen können.

In diesem Sinne: Bitte füttert die Igel — aber NIEMALS mit Schnecken oder Regenwürmern! Und schafft Holz in Eure Gärten, pflanzt heimische Büsche und toleriert heimische „Un“-Kräuter. Viele Insekten sind auf sie als Nahrung und Kinderstube zwingend angewiesen!

Danke!

(Foto: Stefan Keller via Pixabay)

Ihr Lieben,eine ganz große Bitte an euch:Wenn ihr Igel bei euch im Garten ausgewildert habt: Bitte füttert sie DAUERHAFT...
14/08/2021

Ihr Lieben,
eine ganz große Bitte an euch:

Wenn ihr Igel bei euch im Garten ausgewildert habt: Bitte füttert sie DAUERHAFT weiter!!! Wir haben diese Woche wieder mit Entsetzen festgestellt, dass immer noch viele Leute ein paar Tage nachdem der Igel freigelassen wurde einfach aufhören zu füttern 😱 das geht gar nicht und kann den Igel unter Umständen das Leben kosten! Es ist völlig normal, dass ein Igel nach der Auswilderung erstmal ein paar Tage verschwindet: er schaut sich die Nachbarschaft an, baut ein Nest…dann kommt er aber in der Regel zurück und braucht DRINGEND bei euch einen sicheren Versorgungsort, wo er zuverlässig Wasser und Futter zur Verfügung hat! Gerade Jungtiere sind noch nicht so fit bei der Nahrungssuche (mal davon ab, dass es ja kaum noch Insekten gibt) und durch eure Futterstelle verhindert ihr auch, dass die Igel nur Schnecken fressen und totkrank werden.

Also von Herzen die Bitte: eure Unterstützung endet nicht mit dem Öffnen der Gehegetüre. Ihr seid dauerhaft der Rettungsanker für euren Igel und die wichtigste Hilfe in seinem Leben! Nehmt diese Verantwortung ernst und bittet Nachbarn zu füttern, wenn ihr in Urlaub fahrt! Sollte das Futter ein paar Tage nicht angerührt werden und ihr ekelt euch wegen der Fliegen: nehmt Trockenfutter und benutzt ein Igelhaus: Problem gelöst!

Auch alle Anderen die Igel füttern: habt Geduld! Die Igel kommen und brauchen euch, hört nicht einfach wieder auf zu füttern, bleibt dran!

Danke! 🦔❤️🦔

Ihr Lieben,
eine ganz große Bitte an euch:

Wenn ihr Igel bei euch im Garten ausgewildert habt: Bitte füttert sie DAUERHAFT weiter!!! Wir haben diese Woche wieder mit Entsetzen festgestellt, dass immer noch viele Leute ein paar Tage nachdem der Igel freigelassen wurde einfach aufhören zu füttern 😱 das geht gar nicht und kann den Igel unter Umständen das Leben kosten! Es ist völlig normal, dass ein Igel nach der Auswilderung erstmal ein paar Tage verschwindet: er schaut sich die Nachbarschaft an, baut ein Nest…dann kommt er aber in der Regel zurück und braucht DRINGEND bei euch einen sicheren Versorgungsort, wo er zuverlässig Wasser und Futter zur Verfügung hat! Gerade Jungtiere sind noch nicht so fit bei der Nahrungssuche (mal davon ab, dass es ja kaum noch Insekten gibt) und durch eure Futterstelle verhindert ihr auch, dass die Igel nur Schnecken fressen und totkrank werden.

Also von Herzen die Bitte: eure Unterstützung endet nicht mit dem Öffnen der Gehegetüre. Ihr seid dauerhaft der Rettungsanker für euren Igel und die wichtigste Hilfe in seinem Leben! Nehmt diese Verantwortung ernst und bittet Nachbarn zu füttern, wenn ihr in Urlaub fahrt! Sollte das Futter ein paar Tage nicht angerührt werden und ihr ekelt euch wegen der Fliegen: nehmt Trockenfutter und benutzt ein Igelhaus: Problem gelöst!

Auch alle Anderen die Igel füttern: habt Geduld! Die Igel kommen und brauchen euch, hört nicht einfach wieder auf zu füttern, bleibt dran!

Danke! 🦔❤️🦔

Danke an Euch alle für das Teilen meines Beitrags über das gestorbene Igelbaby und die Situation der Igel. Der Post wird...
08/08/2021

Danke an Euch alle für das Teilen meines Beitrags über das gestorbene Igelbaby und die Situation der Igel. Der Post wird gerade quer durch Deutschland geteilt, es ist der Wahnsinn 😅

Danke auch an:
https://www.24rhein.de/koeln/koeln-huerth-igelhilfe-todesfaelle-igel-alarm-lage-probleme-mensch-tipps-90905516.html

Danke an Euch alle für das Teilen meines Beitrags über das gestorbene Igelbaby und die Situation der Igel. Der Post wird gerade quer durch Deutschland geteilt, es ist der Wahnsinn 😅

Danke auch an:
https://www.24rhein.de/koeln/koeln-huerth-igelhilfe-todesfaelle-igel-alarm-lage-probleme-mensch-tipps-90905516.html

Ein Babyigel von 179 Gramm liegt gerade im Sterben während ich Euch das Bild eines 245g Igelmädchens zeige, die heute mo...
04/08/2021

Ein Babyigel von 179 Gramm liegt gerade im Sterben während ich Euch das Bild eines 245g Igelmädchens zeige, die heute morgen bei mir gestorben ist.

Bei mir, ich bin Corinna und mache seit 10 Jahren Igel, habe eine große Station. Ich weiß genau, was ich tue und meine Todesfälle hielten sich bislang in Grenzen.

Die beiden kleinen Igel zeigen mir deutlich an, in welchem Maße der Insektenschwund fortgeschritten ist, denn unter dem Mikroskop zeigt sich der Kot so hochgradig verwurmt, in einer Stärke, die einen adulten Igel umhauen würde und die mir zeigt, dass die Igel noch niemals einen Laufkäfer gefressen haben, ihre bevorzugte Nahrung, denn meist verfügbare Schnecken und Regenwürmer übertragen tödliche Innenparasiten. Mir wird ein Befall angezeigt, wie ich ihn noch niemals Anfang August, in einem Sommermonat, in dem eigentlich stets alle Nahrung verfügbar ist, gesehen habe und schon gar nicht bei so Kleinen.

Vielleicht bin ich eine Unke, aber dies hier ist der Beginn vom Ende der Igel. Es ist das Ende, wenn sich an dem Verhalten der Menschen nichts ändert. Ich und ein paar wenige Mitstreiter kämpfen seit Jahren darum, dass aich in den Köpfen der Leute was ändert. Ein Garten ist kein Wohnzimmer, er muss nicht penibel gereinigt werden, es darf auch mal Unkraut stehen, einheimische Pflanzen sind wichtig, weil sie einheimische Laufkäfer fördern, da sie Nahrung und Kinderstube für diese bieten. Gift im Garten ist ein Unding. Rasentrimmer müssen mit Vorsicht eingesetzt werden, weil sie Igel skalpieren, wenn man sie einfach so unter irgendeine Hecke hält, Rasenroboter sind eine Katastrophe, weil sie Igel mit ihren Klingen töten und dürfen nachts gar nicht laufen ...

Ich könnte noch sehr viel mehr aufzählen, ich spare es mir hier. Ich glaube, jeder der sein eigenes Verhalten mal reflektiert betrachtet, wird erkennen, ob er gerade zum Untergang der Igel beiträgt oder nicht.

Ich selber kann die Igelpflege nicht mehr sehr lange so ertragen, ich merke das schon länger. Was ich hier mit Liebe, Sachkenntnis und Einsatz für die Igel tagtäglich reisse, können sich die meisten gar nicht vorstellen und wie sich das Gefühl von Sinnlosigkeit immer mehr einschleicht ...

Bis zu 1.000000 Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht.

Ich weiß gar nicht, wen diese Aussagen eigentlich erreichen, ich hoffe so sehr EUCH.

Ein Igel hat keine Lobby, bitte macht ihn zu Eurem Thema.

Ein Babyigel von 179 Gramm liegt gerade im Sterben während ich Euch das Bild eines 245g Igelmädchens zeige, die heute morgen bei mir gestorben ist.

Bei mir, ich bin Corinna und mache seit 10 Jahren Igel, habe eine große Station. Ich weiß genau, was ich tue und meine Todesfälle hielten sich bislang in Grenzen.

Die beiden kleinen Igel zeigen mir deutlich an, in welchem Maße der Insektenschwund fortgeschritten ist, denn unter dem Mikroskop zeigt sich der Kot so hochgradig verwurmt, in einer Stärke, die einen adulten Igel umhauen würde und die mir zeigt, dass die Igel noch niemals einen Laufkäfer gefressen haben, ihre bevorzugte Nahrung, denn meist verfügbare Schnecken und Regenwürmer übertragen tödliche Innenparasiten. Mir wird ein Befall angezeigt, wie ich ihn noch niemals Anfang August, in einem Sommermonat, in dem eigentlich stets alle Nahrung verfügbar ist, gesehen habe und schon gar nicht bei so Kleinen.

Vielleicht bin ich eine Unke, aber dies hier ist der Beginn vom Ende der Igel. Es ist das Ende, wenn sich an dem Verhalten der Menschen nichts ändert. Ich und ein paar wenige Mitstreiter kämpfen seit Jahren darum, dass aich in den Köpfen der Leute was ändert. Ein Garten ist kein Wohnzimmer, er muss nicht penibel gereinigt werden, es darf auch mal Unkraut stehen, einheimische Pflanzen sind wichtig, weil sie einheimische Laufkäfer fördern, da sie Nahrung und Kinderstube für diese bieten. Gift im Garten ist ein Unding. Rasentrimmer müssen mit Vorsicht eingesetzt werden, weil sie Igel skalpieren, wenn man sie einfach so unter irgendeine Hecke hält, Rasenroboter sind eine Katastrophe, weil sie Igel mit ihren Klingen töten und dürfen nachts gar nicht laufen ...

Ich könnte noch sehr viel mehr aufzählen, ich spare es mir hier. Ich glaube, jeder der sein eigenes Verhalten mal reflektiert betrachtet, wird erkennen, ob er gerade zum Untergang der Igel beiträgt oder nicht.

Ich selber kann die Igelpflege nicht mehr sehr lange so ertragen, ich merke das schon länger. Was ich hier mit Liebe, Sachkenntnis und Einsatz für die Igel tagtäglich reisse, können sich die meisten gar nicht vorstellen und wie sich das Gefühl von Sinnlosigkeit immer mehr einschleicht ...

Bis zu 1.000000 Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht.

Ich weiß gar nicht, wen diese Aussagen eigentlich erreichen, ich hoffe so sehr EUCH.

Ein Igel hat keine Lobby, bitte macht ihn zu Eurem Thema.

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