Institut für Ökologie und Aktions-Ethnologie e.V. (INFOE)

Institut für Ökologie und Aktions-Ethnologie e.V. (INFOE) infoe e.V. unterstützt indigene Völker bei der Verteidigung ihrer Menschenrechte und Lebensgrundlagen. Das Institut für Ökologie und Aktions-Ethnologie will eine Lobby schaffen für die nicht in der industriellen Zivilisation lebenden Gesellschaften.
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Und es will Forum sein für indigene Völker, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und andere engagierte Personen gleichermaßen. Impressum: http://www.infoe.de/web/impressum

Brasilien: Klage gegen FUNAI wegen Staudamm in Rodôniahttps://www.infoe.de/6-themen/wasser/364-brasilien-bundesstaatsanw...
17/05/2021
Brasilien: Bundesstaatsanwaltschaft verklagt FUNAI wegen Bedrohung Indigener durch Staudamm in Rondônia

Brasilien: Klage gegen FUNAI wegen Staudamm in Rodônia

https://www.infoe.de/6-themen/wasser/364-brasilien-bundesstaatsanwaltschaft-verklagt-funai-wegen-bedrohung-indigener-durch-staudamm-in-rondonia

Brasilien: Bundesstaatsanwaltschaft verklagt FUNAI wegen Bedrohung Indigener durch Staudamm in Rondônia Verfasst am 17. Mai 2021. Veröffentlicht in Wasser Klage gegen FUNAI wegen Nicht-Beachtung indigener Territorien bei Umweltfolgenstudie für geplantes Wasserkraftwerk Tabajara in Rondônia. Auch...

Munduruku-Vollversammlung erklärt klares „Nein!“ zu Bolsonaro-Gesetzesprojekt PL 191, das Bergbau, Landwirtschaft und Wa...
10/05/2021
Munduruku sagen „Nein!“ zu Bergbau, Landwirtschaft und Wasserkraftwerken in ihrem Territorium

Munduruku-Vollversammlung erklärt klares „Nein!“ zu Bolsonaro-Gesetzesprojekt PL 191, das Bergbau, Landwirtschaft und Wasserkraftwerke in indigenen Territorien erlauben würde. https://www.gegenstroemung.org/web/blog/munduruku-sagen-nein-zu-bergbau-landwirtschaft-und-wasserkraftwerken-in-ihrem-territorium/

Munduruku-Vollversammlung erklärt klares „Nein!“ zu Bolsonaro-Gesetzesprojekt PL 191, das Bergbau, Landwirtschaft und Wasserkraftwerke in indigenen Territorien erlauben würde. Ende April, vom 24 bis zum 27. April 2021, trafen sich am Oberen Tapajós-Fluss, in der Aldeia WaroApompu über 500 Mu...

Nach über 30 Jahren: Bundestag beschließt Ratifikation des ILO-Übereinkommens 169 über indigene Rechte. Deutscher Kokrei...
15/04/2021

Nach über 30 Jahren: Bundestag beschließt Ratifikation des ILO-Übereinkommens 169 über indigene Rechte. Deutscher Kokreis 169 begrüßt Ratifizierung. https://www.infoe.de/16-themen/ilo169/353-bundestag-ratifiziert-ilo-konvention-zum-schutz-indigener-rechte

Nach über 30 Jahren: Bundestag beschließt Ratifikation des ILO-Übereinkommens 169 über indigene Rechte. Deutscher Kokreis 169 begrüßt Ratifizierung. https://www.infoe.de/16-themen/ilo169/353-bundestag-ratifiziert-ilo-konvention-zum-schutz-indigener-rechte

“BASF must take action to address NorNickel’s violations”: Open response letter to BASF
05/03/2021
“BASF must take action to address NorNickel’s violations”: Open response letter to BASF

“BASF must take action to address NorNickel’s violations”: Open response letter to BASF

Representatives of Indigenous Peoples, environmental and human rights organizations criticize BASF for not taking action to address NorNickel’s impacts to Indigenous Peoples of Russia’s Far North Dear Dr. Dohrn: Thank you for your response of December 4, 2020. We appreciate that you recognize No...

Asesinan a Fidel Heras Cruz defensor comunitario de Paso de la Reina
25/01/2021
Asesinan a Fidel Heras Cruz defensor comunitario de Paso de la Reina

Asesinan a Fidel Heras Cruz defensor comunitario de Paso de la Reina

Este sábado 23 de enero de 2021, fue asesinado el defensor comunitario Fidel Heras Cruz, quien se desempeñaba como presidente del Comisariado Ejidal de Paso de la Reyna, de donde era originario, además de ser miembro activo del Consejo de Pueblos Unidos por la

GegenStrömung
17/11/2020
GegenStrömung

GegenStrömung

Zwei hohe Beamte von British Columbia (B.C.), Kanada, wußten bereits im Mai 2019, dass das Projekt des Staudammbaus „Site C“ aufgrund seines "schwachen Fundaments" ernsthafte geotechnische Probleme hatte. Dennoch erfuhren die Einwohner:innen von British Columbia über ein Jahr lang nichts von den eskalierenden Schwierigkeiten des Projekts. Ende Januar 2020 beantragte das Portal Narwal bei BC Hydro Auskunft auf Basis des Informationsfreiheitsgesetz und bat um alle Tagesordnungen, Protokolle, Berichte und Empfehlungen des Projektsicherungsausschusses für Standort C. So wurde der Skandal um die bekannten, aber verschwiegenen geologischen Risiken öffentlich. Nun hat die für die Überwachung der Stromkonzerne zuständige Behördenkommission, die B.C. Utilities Commission, der verantwortlichen Staudammbauerfirma BC Hydro 70 Fragen über den in Schwierigkeiten geratenen Staudamm geschickt, in denen gefragt wurde, wann geotechnische Risiken zum ersten Mal erkannt wurden und wann die verschiedenen zuständigen Firmenebenen zum ersten Mal auf mögliche Probleme im Zusammenhang mit der Stabilität des Staudamms aufmerksam gemacht wurden.

GegenStrömung
26/10/2020
GegenStrömung

GegenStrömung

Gemeinsames Manifest gegen neue Wasserkraftprojekte in Europa
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150 Nichtregierungsorganisationen, darunter GegenStrömung, haben heute ein Manifest gegen den Bau von neuen Wasserkraftwerken in Europa veröffentlicht. Eine entsprechende Presseerklärung (auf Englisch) wurde auf der Seite von WWF veröffentlicht:
https://www.wwf.eu/?uNewsID=1007466

IPRI verurteilt Zunahme von Gewaltakten gegen Indigene und Tötungen im Zuge von COVID19 https://www.facebook.com/IPRight...
02/09/2020

IPRI verurteilt Zunahme von Gewaltakten gegen Indigene und Tötungen im Zuge von COVID19 https://www.facebook.com/IPRightsIntl/photos/a.104783101011648/204645954358695/

The Indigenous Peoples Rights international raises serious concern at the escalating and brutal attacks against Indigenous Peoples in the Philippines amidst the covid 19 pandemic. It strongly condemns the series of attacks against Indigenous Peoples communities in the Philippines that affected 659 Aeta families, killed a Manobo woman, and destroyed a Lumad school in just a week.

Read here the full press release: http://bit.ly/IPRI-PR-Violence-vs-IPs-Philippines

Um das Wasser des Nils droht ein Krieg
20/07/2020
Um das Wasser des Nils droht ein Krieg

Um das Wasser des Nils droht ein Krieg

Der Bau des größten Wasserkraftwerks Afrikas sorgt für Spannungen und könnte einen Krieg zwischen Ägypten und Äthiopien auslösen.

Die Bevölkerung am Rio São Francisco prangert den Bau eines weiteren Staudamms am Fluss an, unter dem falschen Argument,...
10/07/2020
"O rio que dá a vida está sendo morto por mais uma barragem", denunciam os povos que vivem e fazem viver o Velho Chico | Cimi

Die Bevölkerung am Rio São Francisco prangert den Bau eines weiteren Staudamms am Fluss an, unter dem falschen Argument, dass das Bauvorhaben zur Wasserkraftgewinnung der Region Entwicklung, die Schaffung von Arbeitsplätzen und wirtschaftliche Stabilität bringen werde. Das Projekt ist aber - so die lokale Bevölkerung der Anrainer und direkt Betroffenen - aus wirtschaftlicher, sozialer und umweltpolitischer Sicht nicht nachhaltig und obendrein auch nicht in der Lage, der lokalen Gemeinschaft zu nützen. Vielmehr werde es werbetechnisch geschickt von den Staudammbefürworter:innen idealisiert und beschönigt - die realen Konsequenzen aber ausgeblendet bzw. verheimlicht. Aus diesem Grund haben die traditionellen Völker, Quilombolas, indigene Völker, Fischergemeinschaften, Vazanteiras, Geraizeiras, die den Velho Chico leben und erhalten, zusammen mit 60 Organisationen eine Bekanntmachung getätigt, um den Bau des Wasserkraftwerks Formoso in Minas Gerais anzuprangern.

Mais de 60 entidades tornarem público uma nota, onde denunciam a construção da Usina Hidrelétrica do Formoso, em Minas Gerais

GegenStrömung
07/07/2020
GegenStrömung

GegenStrömung

To meet its rapidly growing energy demands, Gabon is looking to build a number of hydropower dams. Depending on where they are built, important fish species could lose access to vital waterways.
The research examined 30 species including snapper, mullet, and threadfin—fish that move between freshwater and coastal habitats. They found that two major fisheries are likely to be hurt if dams are built on the Ogooué and other rivers. Inland fisheries that focus on migratory freshwater species will potentially be disrupted if migration corridors are obstructed by dam construction, reservoir formation, and reduced river flows. In some cases, existing fisheries may be replaced by fisheries focused on still-water species such as cichlids.
“Impacts on fisheries are just part of the story,” says Cutler. “Many non-commercially exploited fish species will be affected by proposed dam development.” The most affected fishes may be those adapted for small rapids, he adds, many of which are not yet discovered or described from Gabon.
The findings are of particular importance for the roughly 3,000 artisanal coastal fishermen, the majority being non-Gabonese from West African nations such as Benin, Nigeria, and Ghana, who together land almost 19,000 tonnes of fish annually. In Gabon, artisanal fishers catch nearly half of that brought in by the national fleet, says Jean-Hervé Mvé, director general of aquatic ecosystems at Gabon’s Ministry of the Environment. In the country, fish provides 40 kilograms of food per person annually, Mvé says, compared with 27 kilograms per person globally."

In Peru breitet sich die Covid-19 Epidemie weiter aus, nach Angaben der Johns Hopkins Universität haben sich bis heute ü...
02/07/2020
Fallece Santiago Manuin, líder histórico del pueblo Awajún, héroe de Bagua | Servindi - Servicios de Comunicación Intercultural

In Peru breitet sich die Covid-19 Epidemie weiter aus, nach Angaben der Johns Hopkins Universität haben sich bis heute über 288.000 Menschen mit dem SARS-CoV-2-Virus infiziert, fast 10.000 Menschen sind daran verstorben.

In der Nacht auf den 1. Juli verstarb Santiago Manuin Valera, der sich mit dem neuen Virus infiziert hatte. Der 63jährige war eine Führungsfigur der indigenen Awajún, die im peruanisch-ecuadorianischen Tiefland leben.

Im Jahr 2009 war er maßgeblich an der Organisation von Protesten in der Stadt Baguas gegen die Ausweitung von Erdölförderung, Bergbau und dem Bau von großen Staudämmen in der Region beteiligt. Insbesondere bei der Ölförderung kommt es im peruanischen Tiefland immer wieder zu Umweltverschmutzungen, die insbesondere bei der indigenen Bevölkerung zu schweren Gesundheitschäden führen. Bei den als "Baguazo" bekannt gewordenen Unruhen kamen 33 Menschen ums Leben. In der Folge wurden Führungspersönlichkeiten als "Terroristen" beschuldigt und inhaftiert – Santiago Manuin Valera kam für fast 7 Jahre in Untersuchungshaft. Im Jahr 2016 wurde er aus der Haft entlassen und von allen Vorwürfen freigesprochen.

Die indigene Selbstorganisation Perus verlor mit ihm eine wichtige Führungsfigur.

http://www.servindi.org/actualidad-noticias/01/07/2020/fallece-santiago-manuin-apu-awajun-que-lidero-el-baguazo

GegenStrömung
22/05/2020
GegenStrömung

GegenStrömung

Im US-Bundesstaat Michigan sind am Dienstag nach schweren Regenfällen der Edenville- und der Sanforddamm gebrochen. 10.000 Menschen mussten evakuiert werden, die weiteren Folgen des Unglücks sind noch nicht absehbar.

Klimaforscher*innen sagen voraus, dass mit dem Klimawandel sich extreme Wetterlagen häufen werden. Große Staudämme sind deshalb keine angemessene Antwort auf den Klimawandel, denn sie bergen ein steigendes Unfallrisiko.

Hintergründe zu den Zusammenhängen zwischen Klimawandel und Wasserkraft bieten auch die Factsheets und Broschüren von GegenStrömung, die hier frei erhätlich sind:

Keine einfache Lösung – Wasserkraft, der Klimawandel und die Ziele für Nachhaltige Entwicklung (4-seitiges Factsheet, download: https://bit.ly/359VBAS)

Wasserkraft und Klimawandel – Eine problematische Beziehung (Broschüre, 32-Seiten, download: https://bit.ly/36qVzF3)

Riskante Energie – Staudammsicherheit in Zeiten des Klimawandels (Broschüre, 28-Seiten, download: https://bit.ly/2qGBNWP)

https://www.tagesschau.de/ausland/ueberflutungen-usa-101.html

Lateinamerika Nachrichten
20/05/2020
Lateinamerika Nachrichten

Lateinamerika Nachrichten

// AMAZONIEN
Die indigene Bevölkerung #Amazoniens zählt zu den besonderen Risikogruppen für die neue Lungenkrankheit #Covid-19. Gleichzeitig stieg im März die Abholzung um 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Beides zusammen bedeutet eine existenzielle Bedrohung für die indigene Bevölkerung.

El libro “Los protocolos de consentimiento libre, previo e informado como instrumentos de autonomía: sentando las bases ...
13/05/2020

El libro “Los protocolos de consentimiento libre, previo e informado como instrumentos de autonomía: sentando las bases para interacciones basadas en los derechos” fue publicado en español en abril de 2020. Complementa la versión en inglés lanzada en el Foro de las Naciones Unidas sobre Empresas y Derechos Humanos en noviembre de 2019. Esta publicación explora el potencial de los protocolos autónomos de CLPI para contribuir a la lucha de los pueblos indígenas por la libre determinación, la autogobernanza y el control territorial.

El libro “Los protocolos de consentimiento libre, previo e informado como instrumentos de autonomía: sentando las bases para interacciones basadas en los derechos” fue publicado en español en abril de 2020. Complementa la versión en inglés lanzada en el Foro de las Naciones Unidas sobre Empresas y Derechos Humanos en noviembre de 2019. Esta publicación explora el potencial de los protocolos autónomos de CLPI para contribuir a la lucha de los pueblos indígenas por la libre determinación, la autogobernanza y el control territorial.

https://www.enip.eu/web/es/los-pueblos-indigenas-reclaman-el-poder-de-toma-de-decisiones-y-protegen-sus-territorios-vidas-y-derechos-utilizando-los-protocolos-autonomos-de-clpi/

Adresse

Melchiorstr. 3
Cologne
50670

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Bemerkungen

Was für ein beeindruckender Mann und dass wir von seiner Erfahrung lernen dürfen! 🤲 https://fb.watch/4tFP5k1FRG/