Kölner Flüchtlingsrat e.V.

Kölner Flüchtlingsrat e.V. Der Kölner Flüchtlingsrat setzt sich für den Schutz und die Rechte der Flüchtlinge, für Integration sowie für Toleranz und Völkerverständigung ein.

Seit 1984 setzt sich der Kölner Flüchtlingsrat für den Schutz und die Rechte der Flüchtlinge, für ihre Integration sowie für Toleranz und Völkerverständigung ein. Er zählt damit zu den ersten Flüchtlingsräten in Deutschland. Der Kölner Flüchtlingsrat ist eine Flüchtlings- und Menschenrechtsorganisation. Als unabhängiges Netzwerk setzt er sich aus Flüchtlingen, Beratungsstellen, Menschenrechtsgrupp

Seit 1984 setzt sich der Kölner Flüchtlingsrat für den Schutz und die Rechte der Flüchtlinge, für ihre Integration sowie für Toleranz und Völkerverständigung ein. Er zählt damit zu den ersten Flüchtlingsräten in Deutschland. Der Kölner Flüchtlingsrat ist eine Flüchtlings- und Menschenrechtsorganisation. Als unabhängiges Netzwerk setzt er sich aus Flüchtlingen, Beratungsstellen, Menschenrechtsgrupp

Wie gewohnt öffnen

Zur Lage der Fliehenden im belarussisch-polnischen Grenzgebiet: Demonstration der Seebrücke am 14.11.2021, 14:00 Uhr, in...
11/11/2021

Zur Lage der Fliehenden im belarussisch-polnischen Grenzgebiet: Demonstration der Seebrücke am 14.11.2021, 14:00 Uhr, in Köln

Aufruf:

Flüchtende Menschen sind von Kälte, Nässe, Hunger und Tod bedroht

Dort befinden sich Menschen, die versuchen über Belarus in die EU zu fliehen, schon seit Wochen in einer katastrophalen Lage. Gewaltvoll werden sie an der Einreise nach Polen gehindert und im Grenzgebiet eingekesselt. Kälte, Nässe und Hunger sind sie dabei schutzlos ausgeliefert. Die Situation spitzt sich massiv zu, inzwischen sind auch erste Schüsse gefallen. Einen Weg zurück gibt es für die Flüchtenden nicht, denn auch auf belarussischer Seite stehen bewaffnete Polizist*innen und lassen niemanden zurück ins Land. Weder Hilfsorganisationen noch Journalist*innen dürfen bis zur Grenze vordringen. Offiziell sind bereits zehn Menschen gestorben , inoffizielle Zahlen sprechen von siebzig bis 200 Toten , teils infolge gewaltsamer Pushbacks von polnischen Grenzsoldat*innen.

Polen höhlt den Rechtsstaat systematisch weiter aus

Solche Pushbacks hat das polnische Parlament Mitte Oktober für legitim erklärt und gleichzeitig die ungeprüfte Ablehnung von Asylanträgen erlaubt. Der Rechtsstaat wird somit systematisch weiter ausgehöhlt. Hunderte Kilometer Stacheldraht werden ausgerollt, die Grenze immer stärker militärisch abgeriegelt. Doch nicht nur in Polen setzt die Regierung auf Entrechtung und Abschottung: Auch in Deutschland verlangt u.a. Bundesinnenminister Seehofer eine stärkere Überwachung der deutsch-polnischen Grenze und hat hunderte Polizist*innen dorthin entsendet.

Die Seebrücke fordert: Grünes Licht für Aufnahme

Angesichts der fatalen Entwicklungen fordert die Seebrücke: Die politische Instrumentalisierung von flüchtenden Menschen an der polnisch-belarussischen Grenze muss ein Ende haben. Mitten in Europa werden vor unseren Augen Grenzzäune gegen schutzsuchende Menschen errichtet. Wir dürfen nicht wegschauen! Wir stellen uns dieser rechten Stimmungsmache und der Gewaltrhetorik entschlossen entgegen. Unsere Solidarität und unser Handeln sind jetzt gefragt. Wir sagen: Stellt die Ampel auf Grün für Aufnahme!

Mit der Demonstration fordert die Seebrücke die geschäftsführende Bundesregierung und die Ampelkoalition als zukünftige Regierung dazu auf,
• eine direkte Aufnahme der Menschen von der polnisch-belarussischen Grenze in Deutschland sofort zu ermöglichen,
• den Zugang zu rechtsstaatlichen Asylverfahren für geflüchtete Menschen sicherzustellen und
• sich für das Ende der Gewalt in den polnischen und deutschen Grenzregionen und für das Ende der illegalen Pushbacks und des Errichtens eines Grenzzauns an der polnisch-belarussischen Grenze einzusetzen.
Die Seebrücke ist eine breite zivilgesellschaftliche und antirassistische Bewegung, die sich für die zivile Seenotrettung, für sichere Fluchtwege und für die dauerhafte Aufnahme von geflüchteten Menschen in Deutschland einsetzt.

Zur Lage der Fliehenden im belarussisch-polnischen Grenzgebiet: Demonstration der Seebrücke am 14.11.2021, 14:00 Uhr, in Köln

Aufruf:

Flüchtende Menschen sind von Kälte, Nässe, Hunger und Tod bedroht

Dort befinden sich Menschen, die versuchen über Belarus in die EU zu fliehen, schon seit Wochen in einer katastrophalen Lage. Gewaltvoll werden sie an der Einreise nach Polen gehindert und im Grenzgebiet eingekesselt. Kälte, Nässe und Hunger sind sie dabei schutzlos ausgeliefert. Die Situation spitzt sich massiv zu, inzwischen sind auch erste Schüsse gefallen. Einen Weg zurück gibt es für die Flüchtenden nicht, denn auch auf belarussischer Seite stehen bewaffnete Polizist*innen und lassen niemanden zurück ins Land. Weder Hilfsorganisationen noch Journalist*innen dürfen bis zur Grenze vordringen. Offiziell sind bereits zehn Menschen gestorben , inoffizielle Zahlen sprechen von siebzig bis 200 Toten , teils infolge gewaltsamer Pushbacks von polnischen Grenzsoldat*innen.

Polen höhlt den Rechtsstaat systematisch weiter aus

Solche Pushbacks hat das polnische Parlament Mitte Oktober für legitim erklärt und gleichzeitig die ungeprüfte Ablehnung von Asylanträgen erlaubt. Der Rechtsstaat wird somit systematisch weiter ausgehöhlt. Hunderte Kilometer Stacheldraht werden ausgerollt, die Grenze immer stärker militärisch abgeriegelt. Doch nicht nur in Polen setzt die Regierung auf Entrechtung und Abschottung: Auch in Deutschland verlangt u.a. Bundesinnenminister Seehofer eine stärkere Überwachung der deutsch-polnischen Grenze und hat hunderte Polizist*innen dorthin entsendet.

Die Seebrücke fordert: Grünes Licht für Aufnahme

Angesichts der fatalen Entwicklungen fordert die Seebrücke: Die politische Instrumentalisierung von flüchtenden Menschen an der polnisch-belarussischen Grenze muss ein Ende haben. Mitten in Europa werden vor unseren Augen Grenzzäune gegen schutzsuchende Menschen errichtet. Wir dürfen nicht wegschauen! Wir stellen uns dieser rechten Stimmungsmache und der Gewaltrhetorik entschlossen entgegen. Unsere Solidarität und unser Handeln sind jetzt gefragt. Wir sagen: Stellt die Ampel auf Grün für Aufnahme!

Mit der Demonstration fordert die Seebrücke die geschäftsführende Bundesregierung und die Ampelkoalition als zukünftige Regierung dazu auf,
• eine direkte Aufnahme der Menschen von der polnisch-belarussischen Grenze in Deutschland sofort zu ermöglichen,
• den Zugang zu rechtsstaatlichen Asylverfahren für geflüchtete Menschen sicherzustellen und
• sich für das Ende der Gewalt in den polnischen und deutschen Grenzregionen und für das Ende der illegalen Pushbacks und des Errichtens eines Grenzzauns an der polnisch-belarussischen Grenze einzusetzen.
Die Seebrücke ist eine breite zivilgesellschaftliche und antirassistische Bewegung, die sich für die zivile Seenotrettung, für sichere Fluchtwege und für die dauerhafte Aufnahme von geflüchteten Menschen in Deutschland einsetzt.

10/11/2021

Kommentar zur Lage der Fliehenden im polnisch-belarussischen Grenzgebiet

Alles andere als ein Geheimnis: Auch die Regierung des sich mit raschem Schritt aus der Rechtsstaatlichkeit herausschälenden (Noch-)EU-Mitgliedsstaats Polen wendet illegale Mittel, wie massenhafte Push-Backs, zur Bekämpfung von Flüchtenden aus Syrien, Irak und Afghanistan an. Sie erklärt sogar den Kriegszustand gegen sie. Polen sei „auf die Verteidigung der polnischen Grenze vorbereitet“, so Verteidigungsminister Blasczak – und schickte 12.000 schwer bewaffnete Soldaten an die Stacheldrahtgrenzzäune, zur Verstärkung von Tausenden von Grenzschützern, Polizisten und Angehörigen der sog. Territorialverteidigung, einer Art Freiwilligentruppe. Es gab bereits Tote auf Seiten der fliehenden Menschen.
Es liegt auf der Hand, dass sie zu politischen Zwecken instrumentalisiert werden. Nicht nur von der polnischen Regierung. In erster Linie von Lukaschenko, dem Diktator von Belarus. Er, nicht dumm, wendet schlicht Methoden seines Geisteskollegen Erdogan an, um die EU zu erpressen. Er weiß, dass das funktioniert.
Dabei wäre es für die EU sehr leicht, diesem Erpressungsdruck zu begegnen. Ganz einfach, indem die Fliehenden nach Recht und Gesetz behandelt werden, sie ihr Recht auf den Asylantrag wahrnehmen können, sie aufgenommen und auf die EU-Staaten verteilt werden. Ein "Erpressen" wäre dann nicht mehr möglich.
Bezogen auf die Lage der Fliehenden im Grenzgebiet ist nicht Lukaschenko der Skandal, der eigentliche Skandal liegt im Verrat der EU am Flüchtlingsrecht. Die neue deutsche Bundesregierung wird sich daran messen lassen müssen, dieses Recht wiederherzustellen.
Claus-Ulrich Prölß

9. Folge des Podcasts HIER\GEBLIEBEN erschienen!Thema der Folge waren sog. Migrantische Organisationen, deren Förderstru...
31/10/2021

9. Folge des Podcasts HIER\GEBLIEBEN erschienen!
Thema der Folge waren sog. Migrantische Organisationen, deren Förderstrukturen und Partizipationsmöglichkeiten

Infos und Links zur Folge wie immer auf unserer Website:
https://www.koelner-fluechtlingsrat.de/podcast/hiergeblieben
Tipp: Am besten lassen sich unsere Folgen über Podcastapps anhören, die auch Kapitelmarken anzeigen!

HG9 Migrantische Organistationen: Förderstrukturen und Partizipationsmöglichkeiten

Seit vielen Jahren leisten sogenannte Migrantische und Diasporische Organisationen einen unverzichtbaren Beitrag, um gesellschaftliche Teilhabe für Migrant*innen und Geflüchtete zu ermöglichen. Wir haben Amanuel Amare von MIGRAFRICA und Momo Sissoko von Jama Nyeta e.V. getroffen, um über ihre Erfahrungen bei der Unterstützung und Förderung von neuen Vereinen zu sprechen.

Sog. Migrantische Organisationen müssen von der Gesellschaft in Bezug auf politische Partizipation gestärkt und sichtbar gemacht werden. Ziel des Gesprächs war es, hier zum rassismuskritischen Reflektieren anzuregen.

9. Folge des Podcasts HIER\GEBLIEBEN erschienen!
Thema der Folge waren sog. Migrantische Organisationen, deren Förderstrukturen und Partizipationsmöglichkeiten

Infos und Links zur Folge wie immer auf unserer Website:
https://www.koelner-fluechtlingsrat.de/podcast/hiergeblieben
Tipp: Am besten lassen sich unsere Folgen über Podcastapps anhören, die auch Kapitelmarken anzeigen!

HG9 Migrantische Organistationen: Förderstrukturen und Partizipationsmöglichkeiten

Seit vielen Jahren leisten sogenannte Migrantische und Diasporische Organisationen einen unverzichtbaren Beitrag, um gesellschaftliche Teilhabe für Migrant*innen und Geflüchtete zu ermöglichen. Wir haben Amanuel Amare von MIGRAFRICA und Momo Sissoko von Jama Nyeta e.V. getroffen, um über ihre Erfahrungen bei der Unterstützung und Förderung von neuen Vereinen zu sprechen.

Sog. Migrantische Organisationen müssen von der Gesellschaft in Bezug auf politische Partizipation gestärkt und sichtbar gemacht werden. Ziel des Gesprächs war es, hier zum rassismuskritischen Reflektieren anzuregen.

Fotos von der Kundgebung "Brennpunkt Ausländerbehörde"
28/10/2021

Fotos von der Kundgebung "Brennpunkt Ausländerbehörde"

Erinnerung: Morgen, Do., 28.10.2021, 10:00 Uhr, Ottmar-Pohl-Platz, 51103 Köln-Kalk:"Brennpunkt Ausländerbehörde: Kundgeb...
27/10/2021

Erinnerung:
Morgen, Do., 28.10.2021, 10:00 Uhr, Ottmar-Pohl-Platz, 51103 Köln-Kalk:
"Brennpunkt Ausländerbehörde: Kundgebung aufgrund der fehlenden Erreichbarkeit des Ausländeramtes Köln",
veranstaltet von den Kölner Migrationsberatungsstellen

Erinnerung:
Morgen, Do., 28.10.2021, 10:00 Uhr, Ottmar-Pohl-Platz, 51103 Köln-Kalk:
"Brennpunkt Ausländerbehörde: Kundgebung aufgrund der fehlenden Erreichbarkeit des Ausländeramtes Köln",
veranstaltet von den Kölner Migrationsberatungsstellen

27/10/2021
Corona-Schutzimpfung:Am Fr., 05.11.2021, 12:00-18:00 Uhr findet eine weitere Impfaktion im Hof vor unserem Flüchtlingsze...
27/10/2021
Kölner Flüchtlingsrat Startseite

Corona-Schutzimpfung:
Am Fr., 05.11.2021, 12:00-18:00 Uhr findet eine weitere Impfaktion im Hof vor unserem Flüchtlingszentrum FliehKraft, Turmstr. 3-5, 50733 Köln-Nippes statt. Am Vortag, Do., 04.11.2021, 15:00 Uhr laden wir zu einer Veranstaltung mit der Kölner Lokalgruppe des Vereins Impfaufklärung in Deutschland (impf-dich.org) ein zu Fragen rund um die Corona-Schutzimpfung.
واکسن کرونا

درتاریخ 5 نوامبر درمحل زیر از سوی کانون پناهندگان شهرکلن امکانی برای تزریق رایگان واکسن کرونا از ساعت 12 تا 18ارائه می شود. همچنین درروز 4 نوامبر ساعت 15 جلسه ای برای توضیح و پاسخ به سئوالات شما درمحل کانون پناهندگان برگزار می شود.

Der Kölner Flüchtlingsrat e.V. ist eine Flüchtlings- und Menschenrechtsorganisation, die sich für den Schutz und die Rechte von Flüchtlinge einsetzt sowie für Integration, Toleranz und Völkerverständigung.

„Die Menschen bekommen über Monate keine Antwort. Das führt dann dazu, dass Aufenthaltspapiere nicht rechtzeitig verläng...
22/10/2021
Ausländerämter in Köln überlastet

„Die Menschen bekommen über Monate keine Antwort. Das führt dann dazu, dass Aufenthaltspapiere nicht rechtzeitig verlängert werden. Mit der Folge, dass Menschen ihren Ausbildungsplatz, ihren Arbeitsplatz verlieren und dass sie keine Sozialhilfe mehr bekommen“, zitiert wdr.de den Geschäftsführer des Kölner Flüchtlingsrat e.V. Claus-Ulrich Prölß und gibt unsere Forderung wieder, dass mehr Personal in den Bezirks-Ausländerämtern eingesetzt wird, um den Rückstau an Anträgen abzuarbeiten.
https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/koeln-auslaenderamt-ueberlastet-aufenthalt-corona-100.html

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind die Ausländerämter in Köln überlastet. Anträge werden zum Teil erst Monate später bearbeitet - zu Lasten der Betroffenen.

Polnische Grenze zu Belarus: "So etwas habe ich noch nie erlebt"
22/10/2021
Polnische Grenze zu Belarus: "So etwas habe ich noch nie erlebt"

Polnische Grenze zu Belarus: "So etwas habe ich noch nie erlebt"

Anwohner an der polnischen Grenze zu Belarus sind völlig entsetzt über die Lage der geflüchteten Menschen, die sich in den Wäldern verstecken. Manche helfen so gut sie können - und so weit es legal ist. Von Jan Pallokat.

Statt Flüchtling zu schützen, setzen europäische Staaten weiter auf Abwehr und oft auf illegale Pushbacks. Dabei kommen ...
20/10/2021
Guben in Brandenburg: Die Faschisten vom III. Weg wollen an der Grenze „illegale Ausländer aufspüren“

Statt Flüchtling zu schützen, setzen europäische Staaten weiter auf Abwehr und oft auf illegale Pushbacks. Dabei kommen ihnen gerne Rechtsextremisten zur Hilfe - jetzt auch an der deutsch-polnischen Grenze: https://www.belltower.news/guben-in-brandenburg-die-faschisten-vom-iii-weg-wollen-an-der-grenze-illegale-auslaender-aufspueren-122883/

Mit wetterfester, dunkler Kleidung, Stirnlampe und Nachtsichtgerät ausgestattet wollen die Neonazis vom „III. Weg“ am Samstag in Brandenburg an der…

20/10/2021

Anstatt die Menschenrechtsverletzungen an Europas Grenzen anzuprangern, bezeichnet Seehofer Geflüchtete als »hybride Bedrohung« und spricht von Unterstützung Polens bei der »Abwehr«. Genau diese Abwehr verletzt seit Wochen europäisches und internationales Recht!

Unsere Kooperationspartnerin sucht noch Freiwillige als Pat_innen für das Projekt zur außerschulischen Betreuung von Flü...
20/10/2021

Unsere Kooperationspartnerin sucht noch Freiwillige als Pat_innen für das Projekt zur außerschulischen Betreuung von Flüchtlingskindern.

ENGAGIER DICH!
Setze dich ein für eine offene und solidarische Gesellschaft.

Die Kölner Freiwilligen Agentur sucht gemeinsam mit dem Kölner Flüchtlingsrat e.V. für Grundschulkinder aus dem Projekt „Außerschulische Begleitung von geflüchteten Kindern“ Ehrenamtliche, die eine einjährige Pat:innenschaft übernehmen. Die Freiwilligen werden am 26./27. November 2021 mit einer Qualifizierung auf ihr Engagement vorbereitet.
Komm vorbei!

Bei unseren online Infoveranstaltungen erfährst du mehr.
Nächste Termine: Mi, 27.10. – 13:30 Uhr/ Do, 28.10. – 18:00 Uhr/ Do, 04.11. – 16:00 Uhr/ Fr, 19.11. – 16:30 Uhr. Bitte melde dich an unter [email protected]

Mehr Infos unter: https://www.koeln-freiwillig.de/patenfuerfluechtlingskinder/

#Willkommenskultur #Koeln #LeaveNoOneBehind #Engagement

Tausende Geflüchtete mussten vor Gericht ziehen, bis das Auswärtige Amt ihren Familien den Nachzug erlaubte, wie tagessc...
15/10/2021
Familiennachzug: Erpresserische Methoden?

Tausende Geflüchtete mussten vor Gericht ziehen, bis das Auswärtige Amt ihren Familien den Nachzug erlaubte,
wie tagesschau.de unter Berufung auf Recherchen von Kontraste und Recherchepartnern meldet.
Die Bedingungen des Ministeriums nennen Anwälte erpresserisch.

Tausende Geflüchtete mussten vor Gericht ziehen, bis das Auswärtige Amt ihren Familien den Nachzug erlaubte. Das zeigen Recherchen von Kontraste und Recherchepartnern. Die Bedingungen des Ministeriums nennen Anwälte erpresserisch. Von D. Laufer.

"Brennpunkt Ausländerbehörde: Kundgebung aufgrund der fehlenden Erreichbarkeit des Ausländeramtes Köln"Fortwährende mang...
13/10/2021

"Brennpunkt Ausländerbehörde: Kundgebung aufgrund der fehlenden Erreichbarkeit des Ausländeramtes Köln"
Fortwährende mangelnde Erreichbarkeit und lange Bearbeitungszeiten der Kölner Ausländerbehörde führen zu existentiellen Notlagen bei Menschen, deren aufenthaltsrechtliche Verfahren nicht zeitig bearbeitet werden.
Kölner Migrationsberatungsstellen rufen nun zu einer Kundgebung auf am Do., 28.10.2021, 10:00 Uhr auf dem Ottmar-Pohl-Platz, 51103 Köln.
Vgl. https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/koelner-auslaenderbehoerde-fehlt-personal-100.html und https://www.report-k.de/Politik-Nachrichten/Politik-Koeln/Zu-wenig-Personal-in-den-Bezirksauslaenderaemtern-in-Muelheim-Kalk-und-Chorweiler-149761

"Brennpunkt Ausländerbehörde: Kundgebung aufgrund der fehlenden Erreichbarkeit des Ausländeramtes Köln"
Fortwährende mangelnde Erreichbarkeit und lange Bearbeitungszeiten der Kölner Ausländerbehörde führen zu existentiellen Notlagen bei Menschen, deren aufenthaltsrechtliche Verfahren nicht zeitig bearbeitet werden.
Kölner Migrationsberatungsstellen rufen nun zu einer Kundgebung auf am Do., 28.10.2021, 10:00 Uhr auf dem Ottmar-Pohl-Platz, 51103 Köln.
Vgl. https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/koelner-auslaenderbehoerde-fehlt-personal-100.html und https://www.report-k.de/Politik-Nachrichten/Politik-Koeln/Zu-wenig-Personal-in-den-Bezirksauslaenderaemtern-in-Muelheim-Kalk-und-Chorweiler-149761

Fußballvereine aus dem Oberbergischen demonstrieren für abgeschobene Familieksta.de berichtet von Protesten mehrerer Fuß...
13/10/2021
Solidarität mit Shayon: Oberberger Fußballer demonstrieren für abgeschobene Familie

Fußballvereine aus dem Oberbergischen demonstrieren für abgeschobene Familie
ksta.de berichtet von Protesten mehrerer Fußballvereine bei Spielen am vergangenen Wochenende gegen die Abschiebung eines achtjährigen Nümbrechters und seiner Familie nach Bangladesch vor knapp zwei Wochen.
https://www.ksta.de/region/oberberg-ks/solidaritaet-mit-shayon-oberberger-fussballer-demonstrieren-fuer-abgeschobene-familie-39069144

Nachdem vor nunmehr fast zwei Wochen der achtjährige Shayon aus Nümbrecht mit seiner Stiefmutter und seinem Halbbruder nach Bangladesch abgeschoben wurde, haben am Wochenende mehrere Fußballvereine die anstehenden Begegnungen dafür genutzt, ihre Solidarität mit dem kleinen Fußballer vom SSV Ho...

Adresse

Herwarthstr. 7 (Eingang Werderstraße)
Cologne
50672

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Seit 1984 setzt sich der Kölner Flüchtlingsrat für den Schutz und die Rechte der Flüchtlinge, für ihre Integration sowie für Toleranz und Völkerverständigung ein. Er zählt damit zu den ersten Flüchtlingsräten in Deutschland. Der Kölner Flüchtlingsrat ist eine Flüchtlings- und Menschenrechtsorganisation. Als unabhängiges Netzwerk setzt er sich aus Flüchtlingen, Beratungsstellen, Menschenrechtsgruppen, Flüchtlingsinitiativen, Hauptamtlichen und Freiwilligen in der Flüchtlingsarbeit sowie interessierten Einzelpersonen zusammen. Lokal verankert ist er auch auf Landes- und Bundesebene aktiv. Auf unserer Seite www.koelner-fluechtlingsrat.de finden Sie u. a. Informationen über uns, unsere Aktivitäten und Projekte, über das Kölner Flüchtlingszentrum, die Ombudsstelle für Flüchtlinge und über Möglichkeiten, Flüchtlinge zu unterstützen. Ein Schwerpunkt unserer Arbeit ist die rechtliche Beratung von Flüchtlingen. Auch von Menschen "ohne Papiere".

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Zur Lage der Fliehenden im belarussisch-polnischen Grenzgebiet: Demonstration der Seebrücke am 14.11.2021, 14:00 Uhr, in Köln Aufruf: Flüchtende Menschen sind von Kälte, Nässe, Hunger und Tod bedroht Dort befinden sich Menschen, die versuchen über Belarus in die EU zu fliehen, schon seit Wochen in einer katastrophalen Lage. Gewaltvoll werden sie an der Einreise nach Polen gehindert und im Grenzgebiet eingekesselt. Kälte, Nässe und Hunger sind sie dabei schutzlos ausgeliefert. Die Situation spitzt sich massiv zu, inzwischen sind auch erste Schüsse gefallen. Einen Weg zurück gibt es für die Flüchtenden nicht, denn auch auf belarussischer Seite stehen bewaffnete Polizist*innen und lassen niemanden zurück ins Land. Weder Hilfsorganisationen noch Journalist*innen dürfen bis zur Grenze vordringen. Offiziell sind bereits zehn Menschen gestorben , inoffizielle Zahlen sprechen von siebzig bis 200 Toten , teils infolge gewaltsamer Pushbacks von polnischen Grenzsoldat*innen. Polen höhlt den Rechtsstaat systematisch weiter aus Solche Pushbacks hat das polnische Parlament Mitte Oktober für legitim erklärt und gleichzeitig die ungeprüfte Ablehnung von Asylanträgen erlaubt. Der Rechtsstaat wird somit systematisch weiter ausgehöhlt. Hunderte Kilometer Stacheldraht werden ausgerollt, die Grenze immer stärker militärisch abgeriegelt. Doch nicht nur in Polen setzt die Regierung auf Entrechtung und Abschottung: Auch in Deutschland verlangt u.a. Bundesinnenminister Seehofer eine stärkere Überwachung der deutsch-polnischen Grenze und hat hunderte Polizist*innen dorthin entsendet. Die Seebrücke fordert: Grünes Licht für Aufnahme Angesichts der fatalen Entwicklungen fordert die Seebrücke: Die politische Instrumentalisierung von flüchtenden Menschen an der polnisch-belarussischen Grenze muss ein Ende haben. Mitten in Europa werden vor unseren Augen Grenzzäune gegen schutzsuchende Menschen errichtet. Wir dürfen nicht wegschauen! Wir stellen uns dieser rechten Stimmungsmache und der Gewaltrhetorik entschlossen entgegen. Unsere Solidarität und unser Handeln sind jetzt gefragt. Wir sagen: Stellt die Ampel auf Grün für Aufnahme! Mit der Demonstration fordert die Seebrücke die geschäftsführende Bundesregierung und die Ampelkoalition als zukünftige Regierung dazu auf, • eine direkte Aufnahme der Menschen von der polnisch-belarussischen Grenze in Deutschland sofort zu ermöglichen, • den Zugang zu rechtsstaatlichen Asylverfahren für geflüchtete Menschen sicherzustellen und • sich für das Ende der Gewalt in den polnischen und deutschen Grenzregionen und für das Ende der illegalen Pushbacks und des Errichtens eines Grenzzauns an der polnisch-belarussischen Grenze einzusetzen. Die Seebrücke ist eine breite zivilgesellschaftliche und antirassistische Bewegung, die sich für die zivile Seenotrettung, für sichere Fluchtwege und für die dauerhafte Aufnahme von geflüchteten Menschen in Deutschland einsetzt.
Kommentar zur Lage der Fliehenden im polnisch-belarussischen Grenzgebiet Alles andere als ein Geheimnis: Auch die Regierung des sich mit raschem Schritt aus der Rechtsstaatlichkeit herausschälenden (Noch-)EU-Mitgliedsstaats Polen wendet illegale Mittel, wie massenhafte Push-Backs, zur Bekämpfung von Flüchtenden aus Syrien, Irak und Afghanistan an. Sie erklärt sogar den Kriegszustand gegen sie. Polen sei „auf die Verteidigung der polnischen Grenze vorbereitet“, so Verteidigungsminister Blasczak – und schickte 12.000 schwer bewaffnete Soldaten an die Stacheldrahtgrenzzäune, zur Verstärkung von Tausenden von Grenzschützern, Polizisten und Angehörigen der sog. Territorialverteidigung, einer Art Freiwilligentruppe. Es gab bereits Tote auf Seiten der fliehenden Menschen. Es liegt auf der Hand, dass sie zu politischen Zwecken instrumentalisiert werden. Nicht nur von der polnischen Regierung. In erster Linie von Lukaschenko, dem Diktator von Belarus. Er, nicht dumm, wendet schlicht Methoden seines Geisteskollegen Erdogan an, um die EU zu erpressen. Er weiß, dass das funktioniert. Dabei wäre es für die EU sehr leicht, diesem Erpressungsdruck zu begegnen. Ganz einfach, indem die Fliehenden nach Recht und Gesetz behandelt werden, sie ihr Recht auf den Asylantrag wahrnehmen können, sie aufgenommen und auf die EU-Staaten verteilt werden. Ein "Erpressen" wäre dann nicht mehr möglich. Bezogen auf die Lage der Fliehenden im Grenzgebiet ist nicht Lukaschenko der Skandal, der eigentliche Skandal liegt im Verrat der EU am Flüchtlingsrecht. Die neue deutsche Bundesregierung wird sich daran messen lassen müssen, dieses Recht wiederherzustellen. Claus-Ulrich Prölß
9. Folge des Podcasts HIER\GEBLIEBEN erschienen! Thema der Folge waren sog. Migrantische Organisationen, deren Förderstrukturen und Partizipationsmöglichkeiten Infos und Links zur Folge wie immer auf unserer Website: https://www.koelner-fluechtlingsrat.de/podcast/hiergeblieben Tipp: Am besten lassen sich unsere Folgen über Podcastapps anhören, die auch Kapitelmarken anzeigen! HG9 Migrantische Organistationen: Förderstrukturen und Partizipationsmöglichkeiten Seit vielen Jahren leisten sogenannte Migrantische und Diasporische Organisationen einen unverzichtbaren Beitrag, um gesellschaftliche Teilhabe für Migrant*innen und Geflüchtete zu ermöglichen. Wir haben Amanuel Amare von MIGRAFRICA und Momo Sissoko von Jama Nyeta e.V. getroffen, um über ihre Erfahrungen bei der Unterstützung und Förderung von neuen Vereinen zu sprechen. Sog. Migrantische Organisationen müssen von der Gesellschaft in Bezug auf politische Partizipation gestärkt und sichtbar gemacht werden. Ziel des Gesprächs war es, hier zum rassismuskritischen Reflektieren anzuregen.
Fotos von der Kundgebung "Brennpunkt Ausländerbehörde"
Erinnerung: Morgen, Do., 28.10.2021, 10:00 Uhr, Ottmar-Pohl-Platz, 51103 Köln-Kalk: "Brennpunkt Ausländerbehörde: Kundgebung aufgrund der fehlenden Erreichbarkeit des Ausländeramtes Köln", veranstaltet von den Kölner Migrationsberatungsstellen
Corona-Schutzimpfung: Am Fr., 05.11.2021, 12:00-18:00 Uhr findet eine weitere Impfaktion im Hof vor unserem Flüchtlingszentrum FliehKraft, Turmstr. 3-5, 50733 Köln-Nippes statt. Am Vortag, Do., 04.11.2021, 15:00 Uhr laden wir zu einer Veranstaltung mit der Kölner Lokalgruppe des Vereins Impfaufklärung in Deutschland (impf-dich.org) ein zu Fragen rund um die Corona-Schutzimpfung. واکسن کرونا درتاریخ 5 نوامبر درمحل زیر از سوی کانون پناهندگان شهرکلن امکانی برای تزریق رایگان واکسن کرونا از ساعت 12 تا 18ارائه می شود. همچنین درروز 4 نوامبر ساعت 15 جلسه ای برای توضیح و پاسخ به سئوالات شما درمحل کانون پناهندگان برگزار می شود.
„Die Menschen bekommen über Monate keine Antwort. Das führt dann dazu, dass Aufenthaltspapiere nicht rechtzeitig verlängert werden. Mit der Folge, dass Menschen ihren Ausbildungsplatz, ihren Arbeitsplatz verlieren und dass sie keine Sozialhilfe mehr bekommen“, zitiert wdr.de den Geschäftsführer des Kölner Flüchtlingsrat e.V. Claus-Ulrich Prölß und gibt unsere Forderung wieder, dass mehr Personal in den Bezirks-Ausländerämtern eingesetzt wird, um den Rückstau an Anträgen abzuarbeiten. https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/koeln-auslaenderamt-ueberlastet-aufenthalt-corona-100.html
Statt Flüchtling zu schützen, setzen europäische Staaten weiter auf Abwehr und oft auf illegale Pushbacks. Dabei kommen ihnen gerne Rechtsextremisten zur Hilfe - jetzt auch an der deutsch-polnischen Grenze: https://www.belltower.news/guben-in-brandenburg-die-faschisten-vom-iii-weg-wollen-an-der-grenze-illegale-auslaender-aufspueren-122883/