Deutsch-Israelische Gesellschaft AG Köln

Deutsch-Israelische Gesellschaft AG Köln Die Deutsch-Israelische Gesellschaft (DIG) AG Köln ist eine Arbeitsgemeinschaft des Bundesverbandes der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e.

V. In der Deutsch-Israelischen Gesellschaft AG Köln engagieren sich Freundinnen und Freunde Israels in überparteilicher Zusammenarbeit, die für die Solidarität mit den Menschen in Israel für eintreten. Wir wünschen Israel Frieden und treten ein für die Verständigung zwischen den Völkern in der Region und wenden uns entschieden gegen all diejenigen, die Israels Recht als jüdischer Staat bestreiten.

V. In der Deutsch-Israelischen Gesellschaft AG Köln engagieren sich Freundinnen und Freunde Israels in überparteilicher Zusammenarbeit, die für die Solidarität mit den Menschen in Israel für eintreten. Wir wünschen Israel Frieden und treten ein für die Verständigung zwischen den Völkern in der Region und wenden uns entschieden gegen all diejenigen, die Israels Recht als jüdischer Staat bestreiten.

Wie gewohnt öffnen

Heute vor 73 Jahren wurde die Flagge Israels bestimmt. Das alleine ist schon ein Innehalten wert. Aus Kölner Perspektive...
28/10/2021

Heute vor 73 Jahren wurde die Flagge Israels bestimmt. Das alleine ist schon ein Innehalten wert. Aus Kölner Perspektive ist aber noch hinzuzufügen: eine Frühform der israelischen Staatsflagge hat der Kölner Zionist David Wolffsohn schon Jahrzehnte zuvor entworfen.

Mit großer Bestürzung hat die DIG AG Köln auf den antisemitischen Vorfall in Berlin am Montagabend reagiert.Unser Mitgef...
28/10/2021

Mit großer Bestürzung hat die DIG AG Köln auf den antisemitischen Vorfall in Berlin am Montagabend reagiert.

Unser Mitgefühl ist bei dem Opfer und wir wünschen eine schnelle und vollständige Genesung.

In Berlin-Spandau ist am späten Montagabend ein 36-jähriger Mann von einem Mob von drei Männern brutal zusammengeschlagen und schwerst verletzt worden, nachdem sich das Opfer weigerte „Free Palestine“ zu rufen, wie von den antisemitischen Tätern äusserst aggressiv verlangt wurde.

Laut Polizeiangaben prügelten die drei Täter in brutalster Weise, auch noch nachdem das Opfer am Boden lag, auf den Mann ein und fügten ihm lebensbedrohliche Kopfverletzungen zu. Nach dem feigen Angriff konnten die Täter unerkannt fliehen.

Dieser Angriff ist ein neuer Beweis für einen immer offensichtlich an die Oberfläche tretenden Antisemitismus, der auch nicht offensichtlich als Juden erkennbare Menschen trifft und betrifft. Gerade diese Ausprägung des Antisemitismus in seiner israelbezogenen Form wird immer offener und gefährlicher.

Wir als DIG stellen uns mit aller Kraft gegen diesen immer roheren und lebensbedrohlicheren Antisemitismus in Deutschland. Gleichzeitig fordern wir eine verstärkte Aufklärung und Prävention sowie repressive Mittel und härtere Strafverfolgung. Antisemitische Täter und Straftaten müssen die volle Härte des Rechtsstaates zu spüren bekommen.

Nur so kann Deutschland eine Heimat für Jüdinnen und Juden bleiben.

#Antisemitismus
#Israel
#JuFo
#JuFoDIG"

Berliner lebensgefährlich verletzt, da er nicht „Free Palestine“ rufen wollte!

In Berlin-Spandau ist ein 36-Jähriger von drei Männern am späten Montagabend fast totgeprügelt worden, berichtet die Berliner Zeitung. Demnach haben die Schläger laut Polizei Berlin das Opfer aggressiv aufgefordert, laut „Free Palestine“ zu rufen. Dies verweigerte der Berliner, woraufhin das Schläger-Trio brutal auf ihn eintrat. Die Täter flüchteten unerkannt. Laut Polizei wurde das Opfer lebensbedrohlich am Kopf verletzt und verlor für kurze Zeit das Bewusstsein.

Wir sind in Gedanken bei dem Opfer dieser antisemitischen Attacke und wünschen schnelle und vollständige Genesung.

Dieser Angriff zeigt abermals, dass Antisemitismus nicht nur als Juden erkennbaren Personen trifft, sondern in seiner israelbezogenen Form zum Beispiel auch Menschen, die sich weigern, anti-israelische Parolen wiederzugeben. Israelbezogener Antisemitismus ist gewaltsame Realität. Dass sich Antisemitismus in Deutschland immer öfter nicht nur verbal artikuliert, sondern in roher und lebensbedrohlicher Gewalt für dessen Opfer spürbar wird, ist eine Entwicklung, der sich mit aller Kraft und allen Mitteln entgegengestellt werden muss. Dazu gehören sowohl verstärkte Aufklärung und Prävention, als auch repressive Mittel und härtere Strafverfolgung. Damit Deutschland eine Heimat für Jüdinnen und Juden bleibt, muss sich schnellstens etwas ändern!

#Antisemitismus #Israel #JuFo #JuFoDIG

25/10/2021
Kinder der Hoffnung - trailer

Unsere Empfehlung. Den ganzen Film haben wir noch nicht gesehen, sondern nur diesen vielversprechenden Trailer. Wir lernten Yael Reuveny im Rahmen des Filmfestivals SERET INTERNATIONAL als eine nachdenkliche und kluge israelische Filmemacherin mit ihrem Film "Farewell Herr Schwarz" kennen. In "Kinder der Hoffnung" beschreibt sie das Selbstverständnis einer Generation relativ junger Menschen, die in Israel geboren sind, aber auch von deren Familien. Wir sind gespannt auf den Film, der am 4. November 2021 in den deutschen Kinos anläuft.

Gestern Abend fand im Gemeindesaal der Synagogen-Gemeinde Köln der dritte Teil der Reihe „Zionismus in Köln“, die die DI...
12/10/2021

Gestern Abend fand im Gemeindesaal der Synagogen-Gemeinde Köln der dritte Teil der Reihe „Zionismus in Köln“, die die DIG AG Köln im Rahmen des Festjahres 321 - 1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland gemeinsam mit der Synagogen-Gemeinde präsentierte, statt. Der Historiker Dr. Volker Weiß aus Hamburg berichtete über seine Forschungen über "Moses Hess – Rheinischer Jude, Revolutionär, früher Zionist", die er in seinem gleichnamigen Buch veröffentlichte. Er rekonstruierte das Leben und Werk des jüdischen Philosophen, aus dem 1862 die erste frühzionistische Programmschrift "Rom und Jerusalem" herausragt. Es handelt sich um ein Buch, das auch den bekanntesten Zionisten Theodor Herzl schwer beeindruckte. Volker Weiß legte gekonnt die ideengeschichtlichen Wurzeln dieser frühzionistischen Programmschrift frei, die ebenso im Spinozismus wie im vormärzlichen Junghegelianismus liegen. Die Hauptquelle für die Programmschrift jedoch war Moses Hess' Wiederbelebung seiner jüdischen Wurzeln, von denen er sich in seinem politischen Leben als säkularer demokratischer Revolutionär und Philosoph entfremdet hatte. Movens, sich auf sein Jüdischsein zurückzubesinnen sind auch die protoantisemitischen Ressentiments, die Hess unter seinen junghegelianischen politischen Weggefährten entgegenschlug.

Der Angriff auf einen ehemaligen israelischen Soldaten in Berlin-Rummelsburg ist unerträglich. Die DIG AG Köln verurteil...
12/10/2021
Berlin: Antisemitischer Angriff auf ehemaligen Soldaten der israelischen Armee

Der Angriff auf einen ehemaligen israelischen Soldaten in Berlin-Rummelsburg ist unerträglich. Die DIG AG Köln verurteilt den Übergriff. Der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Uwe Becker verurteilte den Angriff auf den ehemaligen israelischen Soldaten scharf. „Vom Davidstern im Leipziger Hotel bis zum Symbol der israelischen Verteidigungskräfte in Berlin führt ein gefährlicher Weg“, teilte er am Samstag in Berlin mit. „Wen jüdische Symbole oder auch Symbole des Staates Israel und seiner Institutionen zu antisemitischen Handlungen bringen, der hat in unserer Gesellschaft keinen Platz.“

Der 29-jährige wurde mit Reizgas attackiert. Der Staatsschutz ermittelt

Auf der Mitgliederversammlung wählte die DIG AG Köln ihren neuen Vorstand. Dem neugewählten Vorstand gehören der Histori...
07/10/2021

Auf der Mitgliederversammlung wählte die DIG AG Köln ihren neuen Vorstand. Dem neugewählten Vorstand gehören der Historiker Dr. Johannes Platz als Vorsitzender, Karl Alexander Mandl als Stellvertretender Vorsitzender und kommissarischer Schatzmeister, Angelika Scherb, Dany Meyer, Dr. Roman Salyutov und Dr. Christoph Pazdzior als Stellvertretende Vorsitzende sowie Jan S. Weber und Hans Henning Reinecke als Beisitzer an.

Auf der Mitgliederversammlung wählte die DIG AG Köln ihren neuen Vorstand. Dem neugewählten Vorstand gehören der Historiker Dr. Johannes Platz als Vorsitzender, Karl Alexander Mandl als Stellvertretender Vorsitzender und kommissarischer Schatzmeister, Angelika Scherb, Dany Meyer, Dr. Roman Salyutov und Dr. Christoph Pazdzior als Stellvertretende Vorsitzende sowie Jan S. Weber und Hans Henning Reinecke als Beisitzer an.

In den jüngeren Debatten um Zeitgeschichte und die Holocausterinnerung spielen wissenschaftliche Positionen, die auf pos...
03/10/2021
Decolonizing Auschwitz? | bpb

In den jüngeren Debatten um Zeitgeschichte und die Holocausterinnerung spielen wissenschaftliche Positionen, die auf postkoloniale Studien Bezug nehmen und damit die Shoah relativieren, zunehmend eine Rolle. Steffen Klävers Studie, die gerade in der Schriftenreihe der Bundeszentrale für politische Bildung in einer erschwinglichen Ausgabe erschienen ist, nimmt diese neueren wissenschaftlichen Positionierungen angemessen und klug auseinander und zeigt auf, dass dieser Einbezug postkolonialer Studien eine unzweideutige Relativierung der Shoah bedeutet. "In der Tat ließen sich, so Klävers, auf diese Weise einige Kontinuitäten etwa zwischen kolonialrassistischer und antisemitischer Ideologie und den mit ihnen verbundenen (Gewalt-)Praktiken ausmachen. Allerdings scheiterten solche Ansätze daran, die Differenz zwischen beiden in den Fokus zu nehmen. So sei der Antisemitismus der Nationalsozialisten wesentlich mit der wahnhaften Vorstellung verbunden gewesen, die Vernichtung der Jüdinnen und Juden würde zu einer Erlösung der deutschen 'Volksgemeinschaft' führen. Nur wenn solche Zusammenhänge in den Blick gelangen, könne man verstehen, was den Holocaust von anderen Gewaltverbrechen der Moderne unterscheidet und ihn dadurch singulär [bzw. präzedenzlos, wie Ingo Elbe vorgeschlagen hat] macht."
Hier der Link: https://www.bpb.de/shop/buecher/schriftenreihe/341057/decolonizing-auschwitz

Steffen Klävers‘ Studie nimmt Ansätze der Holocaustforschung in den Blick, die eine postkoloniale Perspektive auf die Shoah einbeziehen. Bei allen Befunden, die sie hervorgebracht hätten, seien diese aber nicht in der Lage, die Spezifik der nationalsozialistischen Judenvernichtung zu erfassen.

Heute und morgen jährt sich die Shoah von Babi Jar zum 80. mal. Am 29. und 30. September 1941 ermordeten die deutschen E...
29/09/2021

Heute und morgen jährt sich die Shoah von Babi Jar zum 80. mal. Am 29. und 30. September 1941 ermordeten die deutschen Einsatzgruppen von Sicherheitspolizei und SD in Babi Jar 33.771 Jüdinnen und Juden. Die Gedenkstätte Yad Vashem erinnert daran, indem sie 80 ausgewählte Viten mit Fotos und begleitenden Dokumenten in einer Online-Austellung präsentiert. #WeRemember. May their Memory Forever Be a Blessing.

Marking 80 years to the Murder of the Jews at Babi Yar >> https://bit.ly/3kGVRSh

On 29-30 September 1941, approximately 33,771 Jewish men, women and children from Kiev and the surrounding areas were murdered at Babi Yar by Einsatzgruppe C soldiers with the assistance of local collaborators. Jews who managed to escape the massacre in September but were discovered in the ensuing months, were also brought to Babi Yar and murdered.

80 photos and stories of the Jews murdered at Babi Yar are now online in a special exhibit just launched on the Yad Vashem website.

The photos were submitted to Yad Vashem together with Pages of Testimony containing the names and brief biographical information of the victims. Each Page is a mute testament to the persecution of an entire Jewish community: Rabbis, teachers and pupils, traders and artisans, philosophers and scientists- and in many cases entire families.

In this moving exhibit we can see the faces and explore the stories of 80 of the Jewish men, women and children who were murdered 80 years ago at a ravine called Babi Yar. Explore the exhibit here >> https://bit.ly/3kGVRSh

Heute fand die Stadtführung mit Irena Okoh von Rhenania Judaica durch das zionistische Köln statt. Eine flanierende Zeit...
19/09/2021

Heute fand die Stadtführung mit Irena Okoh von Rhenania Judaica durch das zionistische Köln statt. Eine flanierende Zeitreise durch anderthalb Jahrhunderte, in der es um Moses Hess, Max Bodenheimer, David Wolffsohn und andere ging. Lebhaft schilderte Irena Okoh die Begebenheiten aus Kölns zionistischer Vergangenheit, die auch von aktueller Relevanz sind.

Wir erklären uns solidarisch mit der Hagener Jüdischen Gemeinde und den Jüdinnen und Juden in Deutschland und weltweit. ...
16/09/2021
Behörden vereiteln möglicherweise Anschlag auf Hagener Synagoge

Wir erklären uns solidarisch mit der Hagener Jüdischen Gemeinde und den Jüdinnen und Juden in Deutschland und weltweit. Wir verurteilen den islamistischen Anschlagsplan gegen die Hagener Synagoge und danken für den beherzten polizeilichen Einsatz. https://www.tagesschau.de/inland/hagen-109.html

Auf die Synagoge in Hagen sollte offenbar ein Anschlag verübt werden. Es habe ernste Hinweise auf "eine islamistisch motivierte Bedrohungslage" gegeben, so NRW-Innenminister Reul. Es gab vier Festnahmen.

Die DIG AG Köln unterstützt den Offenen Brief des Vorsitzenden der Werteinitiative, Elio Adler, an den WDR, in dem er kr...
15/09/2021

Die DIG AG Köln unterstützt den Offenen Brief des Vorsitzenden der Werteinitiative, Elio Adler, an den WDR, in dem er kritisiert, dass die Ärztin Nemi El-Hassan Moderatorin des Wissenschaftsmagazins Quarks wird.

Nemi El-Hassan, die einst auf einer antisemitischen Demonstration auftrat, soll Moderatorin der Sendung „Quarks“ im WDR werden. Diese Personalentscheidung ist nicht tragbar und muss transparent aufgearbeitet werden. Ein Offener Brief der deutsch-jüdischen WerteInitiative.

Sehr geehrte Damen und Herren, mit großer Irritation haben wir zur Kenntnis genommen, dass die neue Moderatorin Ihres renommierten Wissenschaftsmagazins „Quarks“, Nemi El-Hassan, 2014 am antisemitischen Al-Quds-Marsch teilgenommen hat. Wie weitere Bilder belegen, war sie fest in die Demonstration eingebunden und hat auch aktiv Parolen gerufen.

Der Al-Quds-Marsch ist die größte regelmäßig stattfindende antisemitische Demonstration in Deutschland. Die Anmelder der Demonstration werden vom Verfassungsschutz aufgrund ihrer Nähe zur Hisbollah beobachtet. Am Al-Quds-Tag 2014 wurden Fahnen der Terrororganisation Hisbollah offen gezeigt. Schwer vorstellbar, dass Nemi El-Hassan das entgangen ist. Zudem rief eine 20-köpfige Personengruppe aus der Versammlung heraus einer Gruppe mit Israelfahnen geschlossen „Sieg Heil“ zu.

Schon zuvor ist El-Hassan durch fehlende Distanz zu Islamisten aufgefallen. In einem Interview mit der „taz“ führt sie aus, dass ihre Gemeinde einmal im Jahr eine Fahrt nach Hamburg zur „Blauen Moschee“ organisiert. Hinter dem blumigen Begriff „Blaue Moschee“ verbirgt sich das „Islamische Zentrum Hamburg“ (IZH). Das Landesamt für Verfassungsschutz Hamburg hat vor kurzem bestätigt, dass das IZH einen Außenposten des iranischen Mullah-Regimes darstellt und aus dem Büro des iranischen Revolutionsführers Khamenei dirigiert wird.

El-Hassan verliert in dem Interview kein Wort darüber, dass im IZH Islamisten und Anhänger der Hisbollah ein- und ausgehen. Im Interview führt sie hingegen weiter aus: „Was ich dort erlebt habe, hat mich emotional sehr berührt. Die Menschen, die so sehr ins Gebet vertieft waren. Und alle waren so nett zueinander. Danach habe ich begonnen, mich mit dem Islam zu befassen, und bin jeden Freitag nach Berlin gefahren, um einen Islamkurs zu besuchen. Zwei Jahre später, in der 13. Klasse, war ich für das Kopftuch bereit.“

Bei der Bundeszentrale für politische Bildung ist Nemi El-Hassan mit einer gefälligen Interpretation des Wortes „Dschihad“ aufgefallen. Wie dies in Verbindung mit ihrer Teilnahme am antisemitischen Al-Quds-Marsch vereinbar ist, erschließt sich nicht. Schließlich sind es in Gaza und auch im Libanon durchaus dschihadistische Gruppierungen, die Terror gegen Israel ausführen. Deren Sympathisanten wiederum nehmen am Al-Quds-Marsch in Berlin teil.

Die Rolle des Fernsehens bei der Frage der Integration ist als sehr hoch zu bewerten. Diversität, auch bei den ModeratorInnen, ist wichtig, gerade als positive Identifikationsmöglichkeit in einer (post-)migrantischen Gesellschaft. Dafür sollten jedoch Vorbilder genutzt werden, die weder in einem zweifelhaften Verhältnis zu Islamisten stehen noch aktiv an einer als alljährliches Sammelbecken von Antisemiten unterschiedlicher Couleur zu trauriger Berühmtheit gelangten Hassdemonstration teilgenommen haben.

Wir bitten daher den WDR, die Causa lückenlos aufzuklären. Größtmögliche Transparenz ist nun notwendig. Eine Mitarbeiterin an prominenter Stelle, die sich derartig positioniert hat, ist für die größte der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten unseres demokratischen Staates nicht tragbar.

Da dies nicht das erste Mal ist, dass Sie einen problematischen Umgang mit potenziell islamistischen Akteuren zeigen, bitten wir Sie dringend, sich ernsthaft mit den Mechanismen auseinanderzusetzen, die dies ermöglicht haben.

Elio Adler

Elio Adler ist Vorsitzender der WerteInitiative – jüdisch-deutsche Positionen e.V. Der Verein versteht sich als zivilgesellschaftliche Stimme jüdischer Bürgerinnen und Bürger. Der Artikel dokumentiert den Wortlaut eines Briefs, den die WerteInitiative am 13. September an die Leitung des WDR gerichtet hat.

Quelle https://amp.welt.de/debatte/kommentare/article233772638/Neue-Quarks-Moderatorin-Nemi-El-Hassan-Offener-Brief-an-den-WDR.html

Die DIG AG Köln unterstützt den Offenen Brief des Vorsitzenden der Werteinitiative, Elio Adler, an den WDR, in dem er kritisiert, dass die Ärztin Nemi El-Hassan Moderatorin des Wissenschaftsmagazins Quarks wird.

Nemi El-Hassan, die einst auf einer antisemitischen Demonstration auftrat, soll Moderatorin der Sendung „Quarks“ im WDR werden. Diese Personalentscheidung ist nicht tragbar und muss transparent aufgearbeitet werden. Ein Offener Brief der deutsch-jüdischen WerteInitiative.

Sehr geehrte Damen und Herren, mit großer Irritation haben wir zur Kenntnis genommen, dass die neue Moderatorin Ihres renommierten Wissenschaftsmagazins „Quarks“, Nemi El-Hassan, 2014 am antisemitischen Al-Quds-Marsch teilgenommen hat. Wie weitere Bilder belegen, war sie fest in die Demonstration eingebunden und hat auch aktiv Parolen gerufen.

Der Al-Quds-Marsch ist die größte regelmäßig stattfindende antisemitische Demonstration in Deutschland. Die Anmelder der Demonstration werden vom Verfassungsschutz aufgrund ihrer Nähe zur Hisbollah beobachtet. Am Al-Quds-Tag 2014 wurden Fahnen der Terrororganisation Hisbollah offen gezeigt. Schwer vorstellbar, dass Nemi El-Hassan das entgangen ist. Zudem rief eine 20-köpfige Personengruppe aus der Versammlung heraus einer Gruppe mit Israelfahnen geschlossen „Sieg Heil“ zu.

Schon zuvor ist El-Hassan durch fehlende Distanz zu Islamisten aufgefallen. In einem Interview mit der „taz“ führt sie aus, dass ihre Gemeinde einmal im Jahr eine Fahrt nach Hamburg zur „Blauen Moschee“ organisiert. Hinter dem blumigen Begriff „Blaue Moschee“ verbirgt sich das „Islamische Zentrum Hamburg“ (IZH). Das Landesamt für Verfassungsschutz Hamburg hat vor kurzem bestätigt, dass das IZH einen Außenposten des iranischen Mullah-Regimes darstellt und aus dem Büro des iranischen Revolutionsführers Khamenei dirigiert wird.

El-Hassan verliert in dem Interview kein Wort darüber, dass im IZH Islamisten und Anhänger der Hisbollah ein- und ausgehen. Im Interview führt sie hingegen weiter aus: „Was ich dort erlebt habe, hat mich emotional sehr berührt. Die Menschen, die so sehr ins Gebet vertieft waren. Und alle waren so nett zueinander. Danach habe ich begonnen, mich mit dem Islam zu befassen, und bin jeden Freitag nach Berlin gefahren, um einen Islamkurs zu besuchen. Zwei Jahre später, in der 13. Klasse, war ich für das Kopftuch bereit.“

Bei der Bundeszentrale für politische Bildung ist Nemi El-Hassan mit einer gefälligen Interpretation des Wortes „Dschihad“ aufgefallen. Wie dies in Verbindung mit ihrer Teilnahme am antisemitischen Al-Quds-Marsch vereinbar ist, erschließt sich nicht. Schließlich sind es in Gaza und auch im Libanon durchaus dschihadistische Gruppierungen, die Terror gegen Israel ausführen. Deren Sympathisanten wiederum nehmen am Al-Quds-Marsch in Berlin teil.

Die Rolle des Fernsehens bei der Frage der Integration ist als sehr hoch zu bewerten. Diversität, auch bei den ModeratorInnen, ist wichtig, gerade als positive Identifikationsmöglichkeit in einer (post-)migrantischen Gesellschaft. Dafür sollten jedoch Vorbilder genutzt werden, die weder in einem zweifelhaften Verhältnis zu Islamisten stehen noch aktiv an einer als alljährliches Sammelbecken von Antisemiten unterschiedlicher Couleur zu trauriger Berühmtheit gelangten Hassdemonstration teilgenommen haben.

Wir bitten daher den WDR, die Causa lückenlos aufzuklären. Größtmögliche Transparenz ist nun notwendig. Eine Mitarbeiterin an prominenter Stelle, die sich derartig positioniert hat, ist für die größte der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten unseres demokratischen Staates nicht tragbar.

Da dies nicht das erste Mal ist, dass Sie einen problematischen Umgang mit potenziell islamistischen Akteuren zeigen, bitten wir Sie dringend, sich ernsthaft mit den Mechanismen auseinanderzusetzen, die dies ermöglicht haben.

Elio Adler

Elio Adler ist Vorsitzender der WerteInitiative – jüdisch-deutsche Positionen e.V. Der Verein versteht sich als zivilgesellschaftliche Stimme jüdischer Bürgerinnen und Bürger. Der Artikel dokumentiert den Wortlaut eines Briefs, den die WerteInitiative am 13. September an die Leitung des WDR gerichtet hat.

Quelle https://amp.welt.de/debatte/kommentare/article233772638/Neue-Quarks-Moderatorin-Nemi-El-Hassan-Offener-Brief-an-den-WDR.html

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Ich freue mich, wenn Ihr am kommenden Mittwoch mit Aaron und mir durch Köln geht!
Offener Brief an Tobias Hans, Ministerpräsident des Saarlandes - Die Bombe, die uns töten sollte ( Film zur Bombe: https://www.youtube.com/watch?v=kUy97waaWfo Sehr geehrter Herr Hans, ich fordere Sie auf und bitte sie zugleich, dass Sie endlich, nach nun mehr als 30 Jahren, rechtsstaatliche Verhältnisse, das versuchte Attentat auf das Wahlkampfbüro der Linke Liste/PDS 1990 betreffend, herstellen. Nachdem ihre Vorgänger*innen im Amt des saarländischen Ministerpräsidenten, allen vorne weg Oskar Lafontaine, Ministerpräsident zur Zeit des Angriffs auf das Wahlkampfbüro am 19. November 1990, bis heute nicht das geringste Interesse an der Aufklärung des Kapitalverbrechens zeigten, wende ich mich an Sie. Bei dem Terroranschlag sollten bis zu 35 Personen ermordet werden. Am 19. November 2020, dem Jahrestag des versuchten Terroranschlags, habe ich Ihnen und den Abgeordneten der CDU, der SPD und der Partei Die Linke mitgeteilt, dass 30 Jahre nach dem versuchten Bombenanschlag noch immer nicht mit der Tätersuche begonnen wurde. Der saarländischen Generalstaatsanwaltschaft und den zuständigen Polizeibehörden habe ich im Herbst 2020 die uns als Nebenkläger zur Verfügung gestellten Ermittlungsakten „Versuchter Sprengstoffanschlag z. N. der PDS-Geschäftsstelle“ übergeben. Beide Behörden verfügten nicht mehr über die Unterlagen, obwohl das begangene Verbrechen nicht verjährt. Beispielhaft zeigt das 15 minütige Video von Klaus Gietinger wie die saarländischen Ermittlungsbehörden von Beginn an kein Interesse an der Aufklärung des Kapitalverbrechens hatten und bis heute (2021) keine ernsthafte Anstrengung unternommen haben nach den Tätern zu fahnden. Von Beginn an beschuldigten die Ermittlungsbehörden die potentiellen Opfer des Anschlags womöglich die Täter zu sein. In einer besonders perfiden Weise verstärkte die Saarbrücker Zeitung diese Sichtweise. In dem Buch „Die Bombe, die uns töten sollte“, das im Oktober 2020 erschienen ist, habe ich den Attentatsversuch auf das Wahlkampfbüro umfassend dargestellt. Zugleich wird aufgezeigt, dass es keine ernsthafte Ermittlungstätigkeit der Behörden gab. Der Angriff wird im Kontext anderer rechtsradikaler Verbrechen im Saarland sowie rechtsterroristischer Attentate in Deutschland seit dem Anschlag auf das Münchner Oktoberfest 1980 dargestellt. Ich bitte Sie, sehr geehrter Herr Ministerpräsident, einen Untersuchungsausschuss „Versuchter Sprengstoffanschlag z. N. der PDS-Geschäftsstelle“ im saarländischen Landtag einzurichten um das Verbrechen endlich aufzuklären. Mit freundlichen Grüßen Bernd Rausch, 2021 PS: Das Buch, „Die Bombe, die uns töten sollte“ 200 Seiten, 14,90 €, ISBN 978-3-9819623-2-1 ist sowohl beim Autor, [email protected] als auch über den Buchhandel erhältlich. Das 15 minütige Video zum Buch: https://www.youtube.com/watch?v=kUy97waaWfo
Herzlichen Glückwunsch! Heute vor vier Jahren war das Gründungstreffen der AG Köln in der Synagoge Roonstr.
Heute vor drei Jahren war das Gründungstreffen der Kölner DIG AG. Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!
Drei Tage nach Öffnung der Berliner Mauer im Jahr 1989 umarmten sich am 12. November 1989 Helmut Kohl und der erste nichtkommunistische Ministerpräsident Nachkriegspolens Tadeusz Masowiecki anläßlich einer über Wochen geplanten Versöhnungsmesse in Kreisau. Die Messe wurde von dem Bischof des Bistums Oppeln, Alfons Nossol, auf dem früheren Familiensitz der Adelsfamilie von Moltke zelebriert, in der Nähe von der den schlesischen Protestanten im Westfälichen Frieden von 1648 zugestandenen Friedenskirche "Zur heiligen Dreifaltigkeit" in Świdnica (dt. Schweidnitz). Diese gehört seit 2001 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Auf dem Hofgut trafen sich 1942 und 1943 die einflussreichen Mitglieder des Kreisauer Kreises um Helmut James Graf von Moltke zu drei Tagungen und schmiedeten Widerstandspläne und Konzepte für eine Neugestaltung Deutschlands nach dem Sturz der NS-Diktatur. Die erste und dritte Tagung fand jeweils zu Pfingsten statt. Auch Oppeln hat zu der Maueröffnung am Jahresgedenktag der Reichskristallnacht einen historischen Bezug. Dort war der langjahrige führende Repräsentant des deutschen Judentums Leo Baeck, der auch Beziehungen zum Widerstand unterhielt, mehrere Jahre Rabbiner. Sein Hauptwerk "Das Wesen des Judentums" veröffentlichte er 1905 in dieser Stadt. Mit der Maueröffnung und der Versöhnungsmesse begann ein neues Kapitel in den deutsch-polnischen Beziehungen nach der sehr leidvollen polnischen Weltkriegsgeschichte unter den Nationalsozialisten, das den Weg zu einem vereinten Europa in Frieden und Freiheit ebnete. Seit 20 Jahren ist das frühere Hofgut nun eine internationale Jugendbegegnungsstätte, auf der sich junge Menschen aus Deutschland, Polen und anderen Ländern treffen, um an dem Aufbau eines friedlichen Europas mitzuwirken. Foto: Kreisau-Initiative e.V. https://geschichte-wissen.de/blog/planung-oeffnung-mauer-09-november/
Tour de Respect - Albert Richter Wir suchen noch weiter Mitfahrer : Die Tour führt dieses Jahr vorrausichtlich am 20.09.18 - bis zum 26.09.18 von Köln nach Paris in 6 Etappen. Köln-Aachen-Liége-Charleroi-Saint-Quentin-Compiègne-Paris. Weitere Infos zur Teilnahme :https://www.facebook.com/groups/2053781548219308/
wish you all the best